News

Texas Instruments: Abschied von Smartphones und Tablet PCs rechnet sich

Der amerikanische Chiphersteller Texas Instruments hat sich vom Geschäft mit Handychips abgewendet und konzentriert sich stattdessen auf Prozessoren für Alltagsgeräte. Der Schwenk zahlt sich aus.

23.07.2013, 09:47 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Der Firmenumbau rechnet sich für den Chip-Spezialisten Texas Instruments. Im zweiten Quartal stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48 Prozent auf unterm Strich 660 Millionen Dollar (502 Millionen Euro). Auch die Auftragsbücher seien voller, erklärte Firmenchef Rich Templeton am Montag am Sitz in Dallas. Nachbörslich stieg die Aktie um mehr als 2 Prozent.

Konzentration auf Kernbereiche

Texas Instruments war aus dem Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-Computer ausgestiegen. Angesichts dessen fiel der Umsatz um 9 Prozent auf gut 3,0 Milliarden Dollar. Zwar boomen die Verkaufszahlen dieser mobilen Geräte, doch es herrscht ein Preiskampf unter den Zulieferern. Zudem sind die Entwicklungskosten hoch.

Texas Instruments konzentriert sich auf integrierte Prozessoren, die Alltagsgeräte wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. Hier sind die Texaner führend; sie hatten den Rivalen National Semiconductor übernommen. Die Geschäftszahlen gelten deshalb als ein Richtungsweiser für die Konjunktur.

(Hayo Lücke)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang