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Teure PS3 macht Sony zu schaffen

Sonys Geschäftszahlen sehen gut aus, nur die Playstation-Sparte macht weitere Verluste. Die Playstation 3 verkauft sich zu schlecht und ist in der Produktion zu teuer.

30.07.2007, 09:08 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Sony hat die Zahlen für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2007 veröffentlicht. Insgesamt können sich die Zahlen sehen lassen, nur die Playstation-Sparte hinkt mit sogar gestiegenem Verlust hinterher.
Teure PS3
Insgesamt kann der Konzern im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Umsatzanstieg von satten 60,5 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro verbuchen. Der Verlust der Playstation-Sparte stieg aber um 14,6 Millionen Euro auf insgesamt 177,3 Millionen Euro. Zu schaffen macht Sony vor allem die Subvention der teuren Playstation 3. Zudem verkauft sich die Konsole aufgrund des hohen Kaufpreises und der starken Konkurrenz vor allem aus dem Hause Nintendo eher schlecht.
In den USA hat Sony bereits auf die mageren Verkaufswerte der PS3 reagiert und den Preis von ursprünglich 599 US-Dollar auf 499 US-Dollar (367 Euro) gesenkt und dadurch den Verkauf ankurbeln können. In Europa ist man von dieser Preiskategorie aber noch weit entfernt. Zwar wird die Playstation 3 im Starter Pack zum 1. August mit erweitertem Lieferumfang (60-Gigabyte-Festplatte, zwei Controllern, dem Rennspiel Motorstorm und dem Shooter Resistance: Fall of Man) angeboten, der Einführungspreis von 599 Euro bleibt seitens Sony aber weiterhin bestehen.
PS3 für 529 Euro zu haben
Dafür drücken hierzulande die Händler den Preis nach unten. Der Online-Händler Alternate bietet die einfache Ausführung der PS3 (60-Gigabyte-Festplatte und ein Controller) jetzt für 529 Euro zuzüglich Versandkosten an.

(Filip Vojtech)

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