Stiftung Warentest

"test" kritisiert zu wenig Transparenz bei Mobilfunk- und Festnetzanbietern

Die Stiftung Warentest hält die Angebote von Mobilfunk- und Festnetzanbietern für wenig übersichtlich. Der Test erfolgte im stationären Handel und im Internet.

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Berlin - Mobilfunk- und Festnetzanbieter nehmen es nach Angaben der Stiftung Warentest mit der Transparenzverordnung oft nicht sonderlich genau und informieren Kunden nur schlecht über Vertragsdetails. Und das, obwohl sie seit einem halben Jahr dazu verpflichtet sind. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Stiftung Warentest im stationären Handel und im Netz. Die Stiftung berichtet darüber in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 2/2018).

"Inakzeptabel" und "bedenklich"

Dem Bericht zufolge erhalten Interessenten im Laden selten brauchbare Informationen zu Kündigungsterminen oder zur Überprüfbarkeit versprochener Datenraten. Auch das vorgeschriebene Produktblatt mit Informationen zu Vertragsdetails und realistischen Geschwindigkeitsangaben für Internetanschlüsse sei den Testern im seltensten Fall ausgehändigt worden. Von den fünf getesteten Anbietern mit bundesweitem Filialnetz erhielten vier die Bewertung "inakzeptabel", der fünfte wurde als "bedenklich" eingestuft.

Produktinformationen nicht direkt erreichbar

Auch wer im Netz einen Mobilfunk- oder Festnetzanschluss bestellt, wird den Warentestern zufolge häufig schlecht informiert - oder muss sich die nötigen Informationen erst mühsam zusammensuchen. Häufig seien die Produktinformationen nicht direkt über die Angebotsseiten zu erreichen gewesen, sie hatten inhaltliche Mängel oder waren nicht auffindbar. Insgesamt wurden die Informationen von 15 Anbietern mit "angemessen", 7 mit "bedenklich" und 9 mit "inakzeptabel" bewertet.

Marcel Petritz / Quelle: DPA

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