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Telekom-Zweitmarke für alle, die das T nicht wollen

Zweitmarke soll noch in diesem Sommer starten. Außerdem wird überlegt, die Telefonauskunft 11833 zu verkaufen.

30.06.2007, 15:25 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Nach der endgültigen Beilegung des wochenlangen Tarifkonflikts bei der Deutschen Telekom zeigt sich die Konzernspitze zuversichtlich über die Gewinnaussichten. Das angepeilte Plus von 19 Milliarden Euro vor Steuern sei ein "ehrgeiziges, aber machbares Ziel", sagte Telekom-Chef René Obermann dem "Focus". "Wir können die 19 Milliarden packen." Laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" will der Konzern jetzt auch die Telefonauskunft 11833 verkaufen.
Rückschläge wollte Obermann in dem "Focus"-Interview nicht ausschließen. Schließlich laufe in seinem Unternehmen ein "riesiges Umbauprogramm". Der Umbau geht laut "Wirtschaftswoche" weit über bisher bekannte Pläne hinaus. "Wir prüfen alle strategischen Optionen", zitierte das Magazin Vorstandskreise. Obermann will sich demnach auch von Unternehmensbereichen trennen, die zum Kerngeschäft zählen, und hofft auf einen Verkaufserlös "in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe".
Die von der Telekom als Konkurrenz zu den Billiganbietern geplante Zweitmarke soll noch im Sommer starten. "Der Name ist geheim, nur soviel: Auf das 'T' verzichten wir, denn die Marke wendet sich insbesondere an Kunden, die das 'T' nicht wollen", sagte der Telekom-Chef.

(Hayo Lücke)

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