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Telekom will zurück an den Verhandlungstisch

Die Telekom habe für die vom geplanten Konzernumbau betroffenen Mitarbeiter ein "sehr faires und ausgewogenes Angebot vorgelegt", bekräftigte Telekom-Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick am Freitag vor Journalisten in Bonn.

25.05.2007, 13:12 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Zwei Wochen nach Beginn der Streiks bei der Telekom hat der Konzern die Gewerkschaft Verdi erneut zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgerufen. Die Telekom habe für die vom geplanten Konzernumbau betroffenen Mitarbeiter ein "sehr faires und ausgewogenes Angebot vorgelegt", bekräftigte Telekom-Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick am Freitag vor Journalisten in Bonn.
Telekom ist gesprächsbereit
Die Telekom biete Verdi-Verhandlungsführer Lothar Schröder an, "die Gespräche jederzeit fortzusetzen auf der Basis dieses Angebots". "Natürlich wird man das weiterentwickeln müssen", fügte Eick hinzu. Dazu müssten beide Seiten jedoch wieder in Verhandlungen eintreten. Zugleich kündigte Eick an, die Telekom werde die Pläne zur Verselbständigung ihrer Servicesparte zum 1. Juli weiter vorantreiben.
Das Unternehmen will rund 50.000 Service-Mitarbeiter in die neu zu gründende konzerneigene Gesellschaft T-Service auslagern. "T-Service ist nicht das Problem, sondern T-Service ist die Lösung eines Problems", sagte Eick. Seit dem 11. Mai streiken Service-Mitarbeiter der Telekom gegen die Auslagerungspläne, die längere Arbeitszeiten und Einkommenseinbußen für die Beschäftigten vorsehen.

(Denise Bergfeld)

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