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Telekom will rund 16.000 Programmierer auslagern

Nach der Auslagerung von Call-Centern und der Schrumpfkur für die Bonner Zentrale nimmt nach Informationen von "Focus online" der Umbau der kriselnden Geschäftskundensparte T-Systems konkrete Formen an.

27.08.2007, 00:01 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Nach der Auslagerung von Call-Centern und der Schrumpfkur für die Bonner Zentrale nimmt nach Informationen von "Focus online" der Umbau der kriselnden Geschäftskundensparte T-Systems konkrete Formen an.
16.000 Programmierer betroffen
In einem ersten Schritt wolle der Telekomvorstand rund 16.000 Programmierer und Computertechniker der Sparte "Systems Integration" in ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem internationalen Partner einbringen, meldete "Focus online".
Diese Woche solle der Konzernbetriebsrat über diese Pläne informiert werden, der Aufsichtsrat solle die Strategie in seiner Sitzung am 30. August absegnen.
Rechenzentren sind nicht betroffen
Erleichterung herrscht dagegen unter den 17.000 Beschäftigten der IT-Operations, die ebenfalls zur betroffenen Sparte ES gehört. Sie betreiben die Rechenzentren und die "Serverfarmen" mit 36.000 Großrechnern und bleiben ebenso beim Magenta-Konzern wie die Vertriebsmannschaft von T-Systems. Dies entspricht der Strategie der Telekom, die ihr Hightech-Netz als Kerngeschäft definiert und eng damit verwobene Bereiche unter Kontrolle behalten möchte.

(Hayo Lücke)

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