Glasfaserausbau

Telekom weitet FTTH-Pilotprojekt auf weitere Orte aus

In drei weiteren Kommunen beginnt die Deutsche Telekom mit der Vorvermarktung von FTTH-Glasfaseranschlüssen. Buchen rund 30 Prozent der dortigen Haushalte einen Glasfaser-Tarif, so soll die jeweilige Gemeinde mit Glasfaser erschlossen werden.

Telekom Micro-TrenchingBei dem FTTH-Pilotprojekt setzt die Telekom auf den Glasfaserausbau per Trenching-Verfahren.© Deutsche Telekom AG

Bonn – Im fränkischen Bad Staffelstein fiel bereits Anfang Dezember der Startschuss für ein FTTH-Pilotprojekt der Deutschen Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
). Registrieren sich dort bis Ende Februar mindestens 750 Haushalte für einen Glasfaseranschluss bis direkt ins Haus (FTTH), so will der Bonner Konzern rund 3.000 Haushalte in der Gemeinde bis Ende 2018 mit Glasfaser versorgen. Am Mittwoch kündigte die Telekom nun eine Ausweitung des FTTH-Pilots auf weitere Kommunen in Thüringen, Sachsen und Baden-Württemberg an.

Telekom beginnt FTTH-Vorvermarktung in drei weiteren Orten

Die Telekom startet demnach die FTTH-Vorvermarktung in Hildburghausen, Markkleeberg sowie Bruchsal. Buchen dort in den nächsten drei Monaten jeweils rund 30 Prozent der Haushalte einen Glasfaser-Tarif, so sollen diese Gemeinden mit Glasfaseranschlüssen versorgt werden. In Bruchsal würden rund 3.500 Haushalte, in Hildburghausen 6.300 Haushalte sowie in Markkleeberg 1.600 Haushalte von dem Glasfaserausbau profitieren. Über die FTTH-Anschlüsse sollen sich Download-Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s realisieren lassen. Frühbucher könnten von einer Sparaktion profitieren: Die Hausanschlussgebühr entfalle in der Vorvermarktungsphase.

Der konkrete Ausbau vor Ort soll dann mittels Trenching-Verfahren erfolgen. Dabei müssen nicht wie beim klassischen Tiefbau kostspielige und zeitaufwändige Gräben ausgehoben werden. Stattdessen reiche das Fräsen von schmalen Schlitzen in Straße oder Bürgersteig aus. Das Verfahren würde rund achtmal schneller und bis zu 30 Prozent günstiger als der herkömmliche Tiefbau sein.

Telekom will Glasfasernetz 2018 um 60.000 Kilometer erweitern

Die Telekom will den Ausbau der Pilot-Projekte bis spätestens Anfang 2019 abschließen. Bundesweit plant das Unternehmen in diesem Jahr die Verlegung von 60.000 Kilometer Glasfaser. Das wären 20.000 Kilometer mehr als im Vorjahr. Das Glasfasernetz der Telekom kommt inzwischen auf eine Länge von über 455.000 Kilometer. Nach Unternehmensangaben handele es sich um das größte Glasfasernetz in Europa. Laut Telekom koste die Verlegung von einem Kilometer Glasfaser zwischen 50.000 Euro und 150.000 Euro.

Details zu den Tarif-Angeboten finden sich online auf der Telekom-Bestellseite Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
.

Günstige Internet-Tarife finden

Jörg Schamberg

Kommentieren Forum
Weitere Infos zum Thema
Zum Seitenanfang