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Telekom-Warnstreiks belasten den Kundenservice

Trotz des von der Telekom am heutigen Morgen vorgelegten Angebotes, eine Jobgarantie bis 2010 anzubieten wenn das Gehalt in der neuen Servicesparte um zwölf Prozent gesenkt wird, kommt es heute zu neuen Warnstreiks.

17.04.2007, 10:01 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Ungeachtet des am Morgen vorgelegten Angebots der Deutschen Telekom für die Ausgliederung von 50.000 Service-Beschäftigten hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Hessen die Warnstreiks fortgesetzt.
Mindestens 1300 Beschäftigte würden sich an allen großen hessischen Telekomstandorten dem Warnstreikaufruf anschließen, erklärte die Landesfachbereichsleiterin für Telekommunikation, Brigitte Reinelt. Die Deutsche Telekom hatte zuvor im Gegenzug für eine Senkung der Löhne bei der geplanten Ausgliederung von etwa 50.000 Mitarbeitern im Servicebereich einen Kündigungsschutz bis 2010 angeboten.
Kundenservice betroffen
Ganztägig werde in Kassel, Fulda, Gießen, Eschborn, Frankfurt am Main, Heusenstamm, Wiesbaden, Hanau und Darmstadt gestreikt, erklärte Reinelt. Betroffen seien wie am Vortag die Vertriebs-Callcenter für Privatkunden sowie Servicemonteure und Netztechniker.

(Hayo Lücke)

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