Gigabit-Speed

Telekom versorgt Landkreis Oder-Spree mit Glasfaseranschlüssen

Der Landkreis Oder-Spree in Brandenburg erhält bis zu 1 Gbit/s schnelle Glasfaserleitungen. In das Ausbauprojekt werden öffentliche Mittel in Höhe von 42 Millionen Euro investiert. Den Glasfaserausbau übernimmt die Telekom.

Glasfaser Anschluss© Silvano Rebai / Fotolia.com

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hatte den Zuschlag für den Netzausbau in dem im Osten Brandenburgs gelegenen Landkreis Oder-Spree erhalten. Am Donnerstag unterzeichneten in Beeskow Vertreter des Landkreises und der Telekom einen entsprechenden Ausbauvertrag. Aus öffentlichen Mitteln sollen in den nächsten drei Jahren rund 42 Millionen Euro in den Breitbandausbau des Landkreises investiert werden. Davon steuert der Bund 25 Millionen Euro bei, 14 Millionen Euro kommen vom Land Brandenburg.

Bis zu 1 Gbit/s für rund 8.000 Haushalte

Es sollen Glasfaseranschlüsse für rund 8.000 Haushalte, fast 200 Betriebe sowie 68 Schulen und Bildungseinrichtungen realisiert werden. Das maximale Tempo der Glasfaseranschlüsse werde ab dem 3. Quartal 2022 im Download bei 1 Gbit/s liegen. Bislang stehen in den unterversorgten Gebieten Surfgeschwindigkeiten von unter 30 Mbit/s zur Verfügung. Nach Angaben der Telekom wird der Bonner Konzern mehr als 2.800 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und fast 400 neue Netzverteiler aufstellen. Die Glasfaserleitungen reichen bis in die Häuser.

Die Telekom steige nun in die konkrete Feinplanung für den Ausbau ein. Dazu gehöre die Auswahl einer Tiefbau-Firma sowie die Bestellung von Material. Auch um die Einholung von Baugenehmigungen müsse sich die Telekom kümmern. Nach Verlegung aller Leitungen und dem Aufstellen aller Verteiler werden die schnellen Anschlüsse an das Telekom-Netz angeschlossen. Allerdings benötige das Unternehmen auch Unterstützung von Immobilien-Eigentümern: "Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir das schriftliche Einverständnis des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Haus nicht mit Glasfaser anschließen", so Angela Hirsch, Regionalleiterin der Telekom. In den kommenden Wochen würden die Eigentümer vom Landkreis per Post kontaktiert.

Breitbandzugang in Brandenburg bereits "deutlich verbessert"

"Mit unserem Landesprogramm ,Brandenburg Glasfaser 2020‘ haben wir den Breitbandzugang bereits deutlich verbessert und stehen im Vergleich der Bundesländer ziemlich gut da. Laut Breitbandatlas des Bundes verfügen aktuell 82,5 Prozent aller märkischen Haushalte über eine Internetversorgung mit mindestens 50 Mbit/s. Mit der vom Land kofinanzierten Förderung aus dem Bundesbreitbandprogramm wird es nun möglich, bisher noch unterversorgte Haushalte mit schnellem Internet von mindestens 1 GBit/s zu versorgen", betont Hendrik Fischer, Staatssekretär im brandenburgischen Wirtschaftsministerium.

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Jörg Schamberg

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