Vernetzung von Corona-Apps

Telekom und SAP sollen Corona-Warn-Plattform für die EU bauen

Die Telekom und SAP hatten bereits die deutsche Corona-Warn-App entwickelt. Nun sollen die beiden Unternehmen für die EU-Kommission eine Plattform errichten, die eine grenzüberschreitende Nutzung verschiedener Corona-Warn-Apps ermöglicht.

Jörg Schamberg, 31.07.2020, 12:58 Uhr (Quelle: DPA)
Europäische UnionDie EU-Kommission plant eine einheitliche Corona-Warn-Plattform für die EU.© mik ivan / Fotolia.com

Die Deutsche Telekom und SAP sollen für die EU-Kommission eine Warn-Plattform bauen, die Corona-Apps verschiedener Staaten miteinander vernetzt. Man könne bestätigen, dass der Auftrag der EU-Kommission "kurz vor Abschluss" stehe, sagte ein Telekom-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" berichtet.

Corona-Warn-Apps sollen grenzüberschreitend warnen

Die Plattform soll es ermöglichen, dass die Corona-Warn-Apps verschiedener Staaten miteinander kommunizieren, so dass die Warnungen auch über Grenzen hinweg oder im Ausland funktionieren. Die Kooperation werde dem Bericht zufolge zunächst Staaten betreffen, die ähnliche dezentrale Lösungen einsetzen wie Deutschland - dazu gehören etwa die Niederlande, Österreich oder Dänemark.

Telekom und SAP hatten gemeinsam die deutsche Corona-Warn-App entwickelt. Zuletzt gab es Probleme, weil die App teilweise nicht ordnungsgemäß funktioniert hatte - diese sollen aber mittlerweile behoben sein. Bislang können die Apps der EU-Staaten jedoch noch nicht grenzüberschreitend kommunizieren und Warnungen ausgeben

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