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Telekom und QUENTIQ starten Fitness-Plattform

Anfang 2012 starten Deutsche Telekom und das Schweizer Unternehmen QUENTIQ eine neue Fitness-Plattform, auf der Nutzer ihren persönlichen "Health Score" ermitteln lassen können.

23.11.2011, 08:09 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Vitalität und Fitness spielen die Hauptrolle bei einem neuen Online-Service von Deutscher Telekom und dem Schweizer Unternehmen QUENTIQ. Ab Anfang 2012 haben sportbegeisterte Nutzer dabei die Möglichkeit, ihren persönlichen Health Score ermitteln zu lassen – einen individuellen Gesundheitswert mit maximal 1.000 Punkten.

Berechnung anhand verschiedener Daten

Entwickelt wurde das zugrundeliegende Prinzip von Wissenschaftlern des Universitätsspitals Zürich in Kooperation mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). In die Berechnung des Health Score fließen dabei nicht nur der aktuelle Trainingsstand und das momentane Wohlbefinden ein, sondern ebenfalls Lebensumstände wie Ernährungsverhalten, Tabak- beziehungsweise Alkoholkonsum, Stresssituationen oder Schlafphasen.

Auch Vitaldaten wie Alter, Körpergröße, Geschlecht, Gewicht oder Blutdruck sowie die Selbsteinschätzung des Nutzers werden von der QUENTIQ-Software berücksichtigt. Der Health Score ist dementsprechend keine statische Größe: Wer regelmäßig Sport treibt, sammelt Pluspunkte; andernfalls fällt der anhand einer Vergleichsbasis aus klinischen Daten ermittelte Wert.

Erfassung per Smartphone-App und Abgleich mit Online-Plattform

Die Erfassung der einzelnen Bausteine erfolgt entweder automatisch über eine kostenlose Smartphone-App beziehungsweise andere vernetzte Geräte oder manuell. Die Fitness-App soll für mehrere Mobil-Betriebssysteme zur Verfügung stehen und verschiedene Sportarten unterstützen. Je nach gemessener Dauer oder Strecke kann dabei beispielsweise in Echtzeit bestimmt werden, wie intensiv die Aktivitäten gewesen sind. Gekoppelte Zusatzgeräte wie Pulsfrequenzmesser lassen sich für die Beurteilung auf der Internet-Plattform unter www.quentiq.com ebenfalls einbinden. Dort befindet sich das persönliche Profil, dem alle gewonnenen Daten per verschlüsselter Übertragung zugeordnet werden.

Um weitere Anreize zu setzen, erhalten Mitglieder darüber hinaus die Möglichkeit, Freunde und Bekannte aus sozialen Netzwerken einzuladen oder zu Wettbewerben herauszufordern. Wem dabei welche Daten zugänglich gemacht werden, entscheiden die Nutzer selbst. Auch eigene Ziele lassen sich fest definieren und sollen in bestimmten Fällen mit Preisen belohnt werden. Für die Telekom ist das Projekt Teil einer auf den Gesundheitssektor ausgerichteten Konzernstrategie, die bis 2015 zu einem Gesamtumsatzplus von 1 Milliarde Euro beitragen soll. „Dies ist ein spannender neuer Markt für uns. Wir können hier zeigen, wie aus intelligenter Vernetzung pfiffige Produktideen werden. Davon werden wir in Zukunft noch mehr vorstellen“, sagte Axel Wehmeier, Leiter des Geschäftsfeldes Gesundheit bei der Deutschen Telekom.

(Christian Wolf)

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