Glasfaserausbau

Telekom und M-net vereinbaren Glasfaser-Kooperation in München

Die Telekom engagiert sich mit Investitionen von einer halben Milliarde Euro in den weiteren Glasfaserausbau in München. Zugleich kooperiert der Bonner Konzern mit den Stadtwerken München und M-net und kann bestehende Glasfasernetze nutzen.

Jörg Schamberg, 10.06.2021, 15:11 Uhr
MünchenDie Telekom investiert in den Glasfaserausbau in München und kann bestehende FTTH-Netze von SWM und M-net mitnutzen.© prescott09 / Fotolia.com

Der Glasfaserausbau in München soll einen deutlichen Schub erhalten. Die Deutsche Telekom (Angebote der Telekom) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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hat am Donnerstag eine "Open-Access"-Kooperation mit dem bayerischen Glasfaseranbieter M-net (Angebote von M-net) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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verkündet. Bis 2030 werde die Telekom rund 500 Millionen Euro in den Bau eines eigenen Glasfasernetzes sowie für den 5G-Ausbau in der bayerischen Landeshauptstadt investieren. Der Bonner Konzern kann zudem die von den Stadtwerken München (SWM) und M-net ausgebauten Glasfaser-Netze mitnutzen.

Gigabit-Speed per Glasfaseranschluss und 5G

Zusätzliche Teile der Münchener Bevölkerung sollen von bis zu 1 Gbit/s schnellen FTTH-Glasfaseranschlüssen profitieren können. Der Empfang von gigabitfähigem Mobilfunk solle in der ganzen Stadt sowie im Münchener Umland verstärkt werden. München sei nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf die nächste deutsche Großstadt, in der die Telekom ein großflächiges Glasfaser-Ausbauprojekt startet.

Telekom kann Glasfasernetz von SWM und M-net mitnutzen

Was geschieht mit den bestehenden Glasfasernetzen von SWM und M-Net? Die Telekom kann diese im Rahmen einer Bitstream-Vorleistung von M-net mitnutzen. Dadurch könne die Telekom auch in den bereits mit Glasfaser erschlossenen Gebieten gigabitfähige Produkte anbieten. Derzeit seien bereits 70 Prozent der Münchener Bevölkerung an das Glasfasernetz von SWM und M-net angeschlossen.

"Jeder Münchner und jede Münchnerin sollte die Möglichkeit haben, einen Glasfaseranschluss bei der Telekom zu bekommen. Dazu bauen wir jetzt im Eigenausbau die Bereiche aus, in denen bislang kein Zugang zum Glasfasernetz besteht. In den anderen Bereichen kooperieren wir mit dem Anbieter M-net, der heute schon über ein weit verzweigtes Glasfasernetz in der Stadt verfügt", so der Telekom-Vorstandsvorsitzende Tim Höttges.

Glasfasernetz in München steht auch anderen Anbietern offen

"Wir bauen seit 2010 Münchens Glasfasernetz aus. SWM und M-net haben bislang rund 500 Millionen Euro investiert. Heute sind schon gut 600.000 Haushalte an unser leistungsstarkes und zukunftssicheres Netz angebunden, bis zum Abschluss des kürzlich erweiterten Ausbaus im Jahr 2023 werden SWM und M-net rund 650.000 Haushalten einen Zugang anbieten können", ergänzt SWM-Chef Dr. Florian Bieberach. Die Glasfaser-Infrastruktur von SWM und M-net stehe über Wholesale-Vereinbarungen auch anderen Telekommunikationsanbietern offen.

M-net-Chef Nelson Killius sieht die Ausbaustrategie der vergangenen Jahre bestätigt: "FTTH, also die Verlegung von Glasfaserleitungen bis in die einzelne Wohnung oder ins Büro, ist die Zukunft. Keine andere Infrastruktur wird langfristig den immer weiter steigenden Bandbreitenbedarf von privaten Nutzern und Unternehmen erfüllen können."

Die Bürger in den Glasfaser-Ausbaugebieten will die Telekom frühzeitig per Postwurfsendung über den Ausbau informieren. In diesem Jahr investiere die Telekom bundesweit 5,5 Milliarden Euro vorwiegend in die Infrastruktur. Bis 2024 sollen die Investitionen auf 6 Milliarden Euro pro Jahr steigen.

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