Gemeinsame Netzgesellschaft

Telekom und EWE: FTTH/B-Anschlüsse für über eine Million Haushalte geplant

Die Deutsche Telekom und EWE wollen beim Glasfaserausbau per FTTH/B gemeinsam aufs Tempo drücken. Im Rahmen eines Joint Venture sollen über eine Million Haushalte schnelle Glasfaseranschlüsse bis direkt in die Wohnung oder in das Gebäude erhalten.

Jörg Schamberg, 01.12.2017, 08:14 Uhr
Highspeed© Dominic Ziegler / Fotolia.com

Frankfurt am Main - Bereits Mitte Juli hatten die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) und der nordwestdeutsche Provider EWE TEL (www.ewe.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) eine Netzkooperation vereinbart. Die Netze sollen gegenseitig geöffnet werden. Dadurch sollen mehr Kunden von schnellen VDSL-Anschlüssen profitieren. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Donnerstag berichtete, geht die Zusammenarbeit der beiden Internetanbieter offenbar noch weiter. Als Joint Venture soll eine gemeinsame Netzgesellschaft gegründet werden, die den Glasfaserausbau vorantreiben soll.

Highspeed-Netz steht auch anderen Anbietern offen

Laut dem Bericht sollen mehr als eine Million Haushalte mit schnellen Glasfaseranschlüssen per FTTH/B versorgt werden. Das Joint Venture, an dem beide Partner jeweils 50 Prozent halten sollen, werde den Bau und Betrieb der Glasfasernetze übernehmen. Bereits in den kommenden Wochen sollen entsprechende Verträge unterschriftsreif sein. Abgeschottet werden soll das gemeinsame Highspeed-Netz jedoch nicht, sondern im Rahmen von Open Access auch von anderen Unternehmen gegen Zahlung einer Miete nutzbar sein. Dadurch würden die schnellen Netze besser ausgelastet.

In der vergangenen Woche hatte die Telekom angekündigt, beim Glasfaserausbau Tempo zu machen. Der FTTH/B-Ausbau, also die Verlegung von Glasfaserleitungen direkt bis in die Wohnung oder Gebäude, solle forciert werden. Erste Pilotprojekte, bei dem das Trenching-Verfahren zum Einsatz kommt, starten im Dezember in kleineren Städten.

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