Funk statt Glasfaser

Telekom und Ericsson testen 5G-Anbindung per Funk mit über 100 Gbit/s

Glasfaser lassen sich nicht in jedem Gelände verlegen. Als Alternative lässt sich die Datenübertragung per Funk nutzen. Die Telekom und Ericsson haben in Griechenland nun erstmals Datenraten von über 100 Gbit/s erzielt.

5G© Natalia Merzlyakova / Fotolia.com

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haben nach eigenen Angaben einen neuen Meilenstein für die 5G-Technik erreicht. Im griechischen Service Center in Athen haben die beiden Partner eine Verbindung im Mikrowellen-Bereich (70 bis 80 Gigahertz) aufgebaut. Dabei sei ein Datendurchsatz von über 100 Gbit/s erreicht worden. Das sei über zehn Mal höher als bisherige kommerzielle Technik in einem solchen Frequenzspektrum.

Schnelle Funklösung als Alternative zu Glasfaser

Die hohe Datenrate sei über eine Strecke von 1,5 Kilometer erzielt worden. Genutzt wurde die sogenannte "MIMO"-Technologie (Multiple Input Multiple Output). Zum Einsatz kommen dabei mehrere Sende- und Empfangsantennen.

"Mit Mikrowellen stellen wir über die Luft Kapazitäten ähnlich wie bei Glasfaser bereit. Die Technik kann auch dort eingesetzt werden, wo Glasfaser keine praktikable Lösung ist. Kapazitäten dieser Größe machen Mikrowellen zu einer wichtigen Technologie für eine Datenübertragung, die die Anforderungen von 5G erfüllt", so Per Narvinger, Head of Product Area Networks bei Ericsson.

Die Funk-Technologie sei eine Alternative zum Aufbau von 5G-Netzen per Glasfaser. Dies sei etwa im schwer erreichbaren Gelände denkbar, wo teilweise keine Tiefbau-Maßnahmen möglich sind.

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Jörg Schamberg

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