CeBIT-Präsentation

Telekom treibt Internet der Dinge voran: "Echtzeitalter hat begonnen"

Die Deutsche Telekom zeigt auf der CeBIT in Hannover etliche Lösungen rund um das Internet der Dinge und die Cloud. Unter anderem sind vernetzte Supermarktregale und Smart-Parking zu sehen.

Jörg Schamberg, 20.03.2017, 09:51 Uhr
Deutsche Telekom Internet der Dinge© Deutsche Telekom AG

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) zeigt auf der am Montag in Hannover startenden Technologiemesse CeBIT vor allem ihre Lösungen rund um das Internet der Dinge. "Wir treiben das Internet der Dinge massiv in der Geschäftswelt voran, sagt Telekom-Vorstand und T-Systems-Chef Reinhard Clemens. "Das Echtzeitalter hat begonnen, Maschinen brauchen bei IoT Reaktionszeiten unter einer Millisekunde", so Clemens weiter.

Deutsche Cloud-Lösungen gefragt

"Die Eckpfeiler für eine weitere erfolgreiche Entwicklung sind Cloud, Sicherheit und Netze. In alle drei Bereiche hat die Deutsche Telekom über die Jahre Milliarden investiert. Ich sehe den Konzern deshalb gut gerüstet für die vernetzte Welt", zeigt sich Clemens zuversichtlich. Für das Internet der Dinge setze die Telekom zunehmend auf Cloud-Lösungen. Am Messestand der Telekom seien beispielsweise ein Supermarktregal, eine Getränketheke, eine Gemüsekiste oder ein Bienenstock zu sehen – jeweils mit Sensoren ausgestattet. Die in der Cloud gesammelten Daten könnten Kunden für ihre Auswertungen und Geschäftsmodelle nutzen. Die IoT-Vernetzung soll auf Basis eines speziellen Schmalband-Netzes ("Narrowband") erfolgen, das die Telekom in acht europäischen Ländern aufbaue.

Die Nachfrage nach einer in deutschen Rechenzentren realisierten Cloud sei wegen der steigenden Bedeutung des Datenschutzes hoch. "Kunden wollen die deutsche Cloud, sei es als Reaktion auf politische Entwicklungen, Abhörskandale oder Internetkriminalität", sagt Clemens. Die Telekom biete über die Cloud bereits bis zu 150 Partnerlösungen. Im vergangenen Jahr setzte der Bonner Konzern mit seiner Cloud-Lösung rund 1,6 Milliarden Euro um.

Smart Parking: Digitales Parkplatz-Management in Hamburg und Dortmund

Ab 2018 sollen die Autofahrer in Hamburg über eine App von T-Systems freie Parkplätzen finden, reservieren und bezahlen können. Smart Parking soll es möglich machen: 11.000 öffentliche Parkplätze würden mittels Sensoren digitalisiert. Autofahrer sollen auf ihrem Smartphone nahezu in Echtzeit sehen können, wo es noch freie Parkplätze in der Hansestadt gibt. Eine solche Smart-Parking-Lösung wollen auch Dortmund, Merzig und Moers einführen. Die Telekom will den Service Kommunen deutschlandweit anbieten.

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