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Telekom: Startschuss für geförderten Glasfaserausbau in Bonn

In Bonn, dem Heimatsitz der Telekom, hat der Telekommunikationskonzern mit dem geförderten Glasfaserausbau in unterversorgten Stadtteilen begonnen. Unter anderem sollen über 50 Schulen Glasfaseranschlüsse erhalten.

Jörg Schamberg, 16.09.2021, 15:18 Uhr
Glasfaser Kabel Ausbau© Gundolf Renze / Adobe Stock

Die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn sei zwar relativ gut mit Kupfer- und Vectoring-Technologie versorgt, doch gebe es dennoch noch "weiße Flecken". Die in Bonn beheimatete Deutsche Telekom (Angebote der Telekom) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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hat nun in den unterversorgten Gebieten der Stadt mit dem geförderten Glasfaserausbau begonnen. Die Telekom werde in den kommenden Monaten unter anderem mehr als 50 Bonner Grund- und Förderschulen mit Glasfaseranschlüssen versorgen. Zudem sollen Gewerbe- und Wohngebiete von dem geförderten Ausbau profitieren.

Fördermittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro

"Die vergangenen 18 Monate haben gezeigt: Home-Office und Home-Schooling sind für viele alltäglich geworden. Das setzt stabile und schnelle Anschlüsse voraus. Mit unserem Super Vectoring -Ausbau haben wir die Voraussetzungen geschaffen und die Glasfaser nah an die Gebäude unserer Kunden gebracht. Nun gehen wir den nächsten Schritt für die Digitalisierung Bonns, und das sowohl im geförderten als auch im selbstfinanzierten Ausbau", so Telekom Deutschland-Chef Srini Gopalan.

Öffentliche Fördermittel seien für den Ausbau der Netzinfrastruktur in Bereichen vorgesehen, in denen die Leitungskapazität unter 30 Mbit/S liege und in denen in den kommenden drei Jahren kein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch Netzanbieter in Aussicht stehe. Bund und Land NRW hatten Bonn eine Fördersumme von rund 2,5 Millionen Euro bewilligt. Im Frühjahr 2021 erhielt die Telekom im Rahmen eines Bieterverfahrens den Zuschlag für den Glasfaserausbau in den förderfähigen Bonner Stadtgebieten. Dazu gehören laut Telekom etwa die Gewerbegebiete Bonn-West und Bonn-Holzlar sowie weitere Gewerbeflächen. Zu den unversorgten Wohngebieten würden Siedlungsbereiche an der Grenze zum Alfterer Gemeindegebiet in der Heni-Spaak-Straße und der Witterschlicker Allee im Stadtzbezirk Hardtberg gehören.

Verlegung von 75 Kilometer Glasfaserkabeln

Zur Realisierung des Ausbauprojekt müssen rund 75 Kilometer Glasfaser verlegt werden, zudem sei die Aufstellung von 61 Netzverteilern erforderlich. Es soll eine Bandbreite von bis zu 1 Gbit/s nutzbar sein. Es sei bereits mit den Baumaßnahmen begonnen worden. Die Telekom rechnet mit einem zügigen Abschluss der Ausbauarbeiten.

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