Neues Netz verfügbar

Telekom startet LTE-M für das Internet der Dinge in Deutschland

Schneller und sparsamer: Der Technologiestandard LTE-M bietet viele Vorteile beim Einsatz für das Internet der Dinge. Die Telekom hat ihr LTE-M-Netz nun bundesweit in Betrieb genommen.

Jörg Schamberg, 22.07.2020, 14:33 Uhr
Internet of Things© weedezign / Fotolia.com

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bietet ab sofort für das Internet der Dinge (IoT) den Technologiestandard LTE-M ("Long Term Evolution for Machines") in Deutschland an. Dieser soll sowohl geringe Latenzzeiten, einen niedrigen Energieverbrauch sowie eine hohe Verfügbarkeit in Innenräumen ermöglichen. Damit seien neue IoT-Einsatzszenarien in Bereichen wie Smart City, Wearables, E-Health und Smart Tracking denkbar. Der bundesweite LTE-M-Netzausbau sei nun abgeschlossen, wie der Bonner Konzern am Mittwoch mitteilte.

LTE-M mit allen IoT-Tarifen der Telekom nutzbar

Das neue Netz könne jetzt über die Telekom-IoT-Tarife Business Smart Connect LPWA und M2M gebucht werden. LTE-M sei 5G-tauglich und somit zukunftssicher. Es sei dazu nur ein Software-Update im Netz erforderlich. Mit LTE-M, das speziell auf die IoT-Konnektivität ausgelegt sei, lasse sich die Lücke zwischen dem bestehenden LTE-Angebot und NarrowBand-IoT überbrücken. Gegenüber NB-IoT warte LTE-M mit höheren Datenraten von bis zu 350 Kbit/s somit mit SMS-Unterstützung auf. Auch der Energieverbrauch sei optimiert, ein weiterer Vorteil von LTE-M seien die um bis zu 50 Prozent niedrigeren Modulkosten.

LTE-M-Roaming mit Frankreich und Belgien

Die Zertifizierung erster LTE-M-Chipsätze und -Module sei abgeschlossen. Dies stelle sicher, dass die Technologie auch Interoperabilität biete. Mit dem Roaming-Partner Orange hat die Telekom bereits ab dem jetzigen Start LTE-M-Roaming in Frankreich vereinbart, in den kommenden Wochen soll Roaming für das neue Netz auch zwischen Deutschland und Belgien möglich sein.

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