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Telekom-Sendemasten in den USA sind Gold wert

Die Deutsche Telekom könnte mit dem Verkauf von Sendemasten in den USA laut einer Studie bis zu drei Milliarden US-Dollar einnehmen.

20.01.2012, 14:16 Uhr (Quelle: DPA)
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom könnte mit dem Verkauf von Sendemasten in den USA laut einer Studie bis zu drei Milliarden US-Dollar einnehmen. Zu diesem Schluss kommt eine am Donnerstagabend veröffentlichte Analyse der australischen Investmentbank Macquarie.

Neues Geld für neue Frequenzen

Mit Geld aus dem Verkauf von Sendemasten könnte T-Mobile USA einen möglichen Zukauf von Mobilfunk-Frequenzen bezahlen. Dieses Szenario wurde aktuell, nachdem der US-Konkurrent AT&T die 39 Milliarden Dollar schwere Übernahme der Telekom-US-Sparte unter dem Sperrfeuer dortiger Regulierer aufgegeben hatte. Von der Telekom war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

"Alle drei Mastenunternehmen haben starkes Interesse signalisiert", schreibt Macquarie-Analyst Kevin Smithen und meint damit die drei Sendemastenbetreiber American Tower, Crown Castle International und SBA Communications. Die Telekom könne mindestens 2,25 Milliarden Dollar für die Masten einstreichen, wahrscheinlich mehr, hieß es. Der Interessentenkreis könnte sich noch ausweiten. Auch die beiden Platzhirsche im amerikanischen Mobilfunkmarkt AT&T und Verizon Wireless könnten für das Mastennetz bieten.

Die Idee ist nicht neu

Die Idee, sich von den Masten zu trennen, habe T-Mobile USA erst fallen gelassen, als AT&T im vergangenen Frühling die Gesamtübernahme auf den Tisch gelegt hat. Nun, da sie wieder vom Tisch ist, ist der Plan laut Smithen wieder aktuell.

(Hayo Lücke)

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