LTE für Kleßen-Görne

Telekom schließt Deutschlands berühmtestes Funkloch

Die brandenburgische Gemeinde Kleßen-Görne ist kein "weißer Fleck" mehr. Am Mittwoch nahm die Deutsche Telekom in dem Ort zwei LTE-Sendemasten in Betrieb. Telekom-Technikchef Goldenits und Bundesverkehrs- und Digitalminister Scheuer sehen die Kommune als "Symbol für den Aufbruch".

Telekom© Deutsche Telekom AG

Bonn – Großer Bahnhof mit Besuch eines Bundesministers in der kleinen Gemeinde Kleßen-Görne im brandenburgischen Havelland. Der knapp 60 Kilometer nordwestlich von Berlin gelegene Ort zählt lediglich 360 Einwohner, hatte in der Vergangenheit aber als Funklochgemeinde Bekanntheit in Deutschland erlangt. Zum Telefonieren oder dem Versenden von E-Mails per Handys mussten Bürger der Kommune bislang auf Leitern steigen oder kleinere Hügel erklimmen, da die Mobilfunkversorgung in dem sogenannten "weißen Fleck" unzureichend war. Seit Mittwoch hat die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) Kleßen-Görne nun per LTE angebunden. Bei der Inbetriebnahme vor Ort waren nicht nur Walter Goldenits, Technik-Chef der Telekom, sondern auch Bundesverkehrs- und Digitalminister Andreas Scheuer präsent.

Telekom plant mehr als 2.000 neue Mobilfunkstandorte

Die LTE-Anbindung in der Gemeinde erfolge über zwei Sendemasten. Für Telekom-Manager Goldenits ist der kleine Ort ein Beispiel für die Netzausbaustrategie seines Unternehmens. "Allein im Mobilfunk wollen wir in den kommenden Jahren mehr als 2.000 neue Standorte aufbauen. Wir nehmen viel Geld in die Hand für den Ausbau unseres Mobilfunknetzes. Hier in Kleßen-Görne sehen Sie das Ergebnis dieser Bemühungen", so Goldenits. "Kleßen-Görne ist ein Symbol für den Aufbruch. Das war ein gutes Miteinander", betont denn auch Minister Scheuer. Die Telekom habe die Mobilfunkversorgung in Rekordzeit ermöglicht.

95 Prozent LTE-Abdeckung bis Ende 2018

Bis Ende 2018 will die Telekom 95 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit LTE versorgen. Zudem will man ebenfalls bis zum Jahresende rund 80 Prozent aller Haushalte, das sind rund 33 Millionen Haushalte, an das Glasfasernetz anschließen. Bis Ende des Jahres sollen 15 Millionen Haushalte zudem auf Bandbreiten von bis zu 250 Mbit/s zugreifen können.

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Jörg Schamberg

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