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Telekom schenkt IPTV-Neukunden die Bundesliga

T-Home hat den aktiven Vermarktungsstart der "Entertain"-Pakete verkündet. Die ersten 20.000 Neukunden, die sich für einen der neuen IPTV-Tarife entscheiden, bekommen das Bundesliga-Abo bis zum Saisonende kostenlos.

29.08.2007, 15:01 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom will künftig verstärkt auf Breitband-Angebote setzen. Dadurch sollen Kundenverluste im klassischen Festnetzgeschäft aufgefangen werden. Das gaben Konzernchef René Obermann und T-Home-Vorstand Timotheus Höttges heute auf einer Pressekonferenz anlässlich der am kommenden Freitag, 31. August, startenden Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin bekannt.
Aktive Vermarktung startet
Mit Beginn der IFA möchte die Telekom aktiv in die Vermarktung der bereits Anfang August präsentierten IPTV-Pakete einsteigen. "Wir betreten Neuland und dazu brauchen wir Mut", lies Konzernchef Obermann wissen. "Hohn über Fehler müssen wir aushalten und werden wir aushalten", sagte Obermann weiter. Für die Deutsche Telekom stehe im Fokus, die Wertschöpfung im DSL-Segment zu erhöhen. Dabei sollen die IPTV-Angebote helfen. Die Menüs seien komfortabler gestaltet und die Umschaltzeiten zwischen den einzelnen Sendern verkürzt worden.
Bis zu 200.000 IPTV-Kunden bis zum Jahresende
Trotzdem weiß man bei der Telekom, dass für die Einführung und den erhofften Erfolg der Faktor Zeit eine erhebliche Rolle spielt. "Wir brauchen Geduld für eine entsprechende Marktpenetration", sagte T-Home-Chef Höttges. An dem Ziel, bis zum Jahresende 100.000 bis 200.000 IPTV-Kunden zu gewinnen, will die Telekom festhalten.
Genaue Angaben zu aktuellen Kundenzahlen machte Höttges nicht. Bisher habe man eine fünfstellige Zahl an IPTV-Kunden gewinnen können. "Der Markt um DSL- und IPTV-Kunden wird jetzt verteilt, darum geht es auch jetzt darum, Kunden zu gewinnen", sagte Höttges weiter. Doch was müssen Telekom-Kunden tun, um künftig das Fernsehsignal aus dem Internet empfangen zu können? Die Antwort lautet: nicht viel mehr als beim Anschluss von DSL. Das IPTV-Signal wird über die Kupferdoppelader und die Breitbandleitung direkt in die Wohnungen der Telekom-Kunden geliefert.
Neues TV-Archiv
Über eine Settop-Box ist der TV-Konsum auf einem klassischen Fernseher möglich, alternativ über eine WLAN-Verbindung auch auf einem PC oder Notebook. Als attraktives Extra hat die Telekom ihre IPTV-Pakete mit einem sogenannten TV-Archiv ausgestattet. Das heißt, TV-Inhalte werden automatisch gespeichert und sind auf Wunsch jederzeit abrufbar. Neben Programminhalten der ARD gehören dazu auch sämtliche Spiele der Fußball-Bundesliga. Wer also das Spiel seines Lieblingsvereins oder den aktuellen Tatort verpasst hat, kann es nach Ankunft zuhause sofort abrufen.
Drei Pakete
Die insgesamt drei IPTV-Pakete kosten je nach Umfang zwischen 49,95 Euro und 74,95 Euro und enthalten alle einen analogen Telefonanschluss, eine Flatrate für unbegrenzt viele Telefonate in das T-Home-Festnetz und eine DSL-Flatrate für beliebig langes Surfen im Internet. Sie sind nicht nur in allen Städten erhältlich, in denen das VDSL-Netz der Telekom ausgebaut wurde, sondern auch überall dort, wo ADSL2(+) verfügbar ist. Das ist nach Telekom-Angaben in derzeit 750 Städten der Fall. Schon heute kann die Telekom nach eigenen Angaben 15 Millionen Haushalte mit IPTV versorgen, bis zum Jahresende sollen es 17 Millionen sein. Bis Ende 2007 soll darüber hinaus die Zahl der an das VDSL-Netz angeschlossenen Städte auf 27 ausgebaut werden. Ende kommenden Jahres soll VDSL in 50 Ortsnetzen verfügbar sein.
Bundesliga gratis
Um die Vermarktung der IPTV-Produkte voranzutreiben, bekommen die ersten 20.000 neuen IPTV-Kunden bei einer Bestellung die Übertragungen der Bundesliga-Spiele für ihr IPTV-Paket bis zum Saisonende der aktuellen Spielzeit kostenlos als Bonus dazu. Normalerweise kostet das Bundesliga-Abo 9,99 Euro im Monat extra.

(Hayo Lücke)

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