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Telekom nimmt weitere LTE-Standorte in Betrieb

Die Gemeinden Schenklensfeld, Trippstadt und Hermeskeil wurden an das LTE-Netz der Telekom angeschlossen. Aber auch viele Dörfer im Umland erhalten schnelles Internet auf Basis einer Funk-Verbindung.

24.12.2010, 10:30 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom treibt den Ausbau ihres LTE-Netzes voran. Wie der Bonner Konzern bekannt gab, sind drei weitere Standorte in Hessen und Rheinland-Pfalz mit entsprechender Netztechnik ausgestattet worden und somit bereit, die örtliche Bevölkerung mit schnellem Internet auf Basis einer Funkverbindung zu versorgen.

Viele kleinere Orte dürfen sich über LTE freuen

Zu den ersten in Hessen versorgten Gebieten gehört der Standort Schenklengsfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg), in Rheinland-Pfalz wurden Trippstadt (Landkreis Kaiserslautern) und Hermeskeil (Landkreis Trier-Saarburg) angeschlossen. Aufgrund der genutzten Frequenzen um 800 Megahertz und der damit verbundenen hohen Reichweite werden aber nicht nur diese Ortschaften, sondern auch eine ganze Reihe weiterer Gemeinden mit LTE versorgt.

Am Standort Schenklengsfeld gehören dazu: Bad Hersfeld, Bebra, Eiterfeld, Friedewald, Hauneck, Hünfeld, Ludwigsau, Niederaula und Rotenburg a.d. Fulda. In Trippstadt werden zusätzlich Heltersberg, Kaiserslautern, Otterberg, Schmalenberg, Stelzenberg und Waldleiningen mit LTE versorgt. In Hermeskeil Beuren (Hochwald), Grimburg, Gusenburg, Hinzert-Pölert, Kell am See, Malborn, Mandern, Rascheid, Reinsfeld, Schillingen, Schönberg, Talling und Wadern.

LTE-Vermarktung startet erst im April 2011

Bis zum Jahresende will die Telekom rund 500 Orte an ihr LTE-Netz angeschlossen haben. Die kommerzielle Vermarktung wird allerdings voraussichtlich erst im April kommenden Jahres starten. Der Tarif Call & Surf Comfort via Funk soll 39,95 Euro monatlich kosten und einen Festnetz-Standardanschluss beinhalten.

(Hayo Lücke)

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