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Telekom mischt bei mpass mit

Im Zukunftsmarkt für Handy-Bezahlsysteme kristallisiert sich ein Favorit der Mobilfunk-Anbieter heraus. Nach Vodafone und o2 tritt jetzt auch die Telekom dem Dienstleister mpass bei.

23.11.2010, 14:01 Uhr (Quelle: DPA)
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Im Zukunftsmarkt für Handy-Bezahlsysteme kristallisiert sich ein Favorit der Mobilfunk-Anbieter heraus. Die Deutsche Telekom trat dem Bezahlsystem mpass der Konkurrenten Vodafone und O2 bei, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Der Anbieter habe jetzt mehr als 20 Millionen vorregistrierte Kunden.

Kontodaten nur bei mpass hinterlegt

Die Idee von mpass ist, dass der Dienst als Mittler bei einem Bezahlvorgang auftritt, damit der Kunde seine Kontodaten nicht preiszugeben braucht. Man hinterlegt sie lediglich bei mpass. Bei einem Einkauf in einem Online-Shop zum Beispiel muss man das Geschäft nur per SMS an den Zahlungsdienstleister bestätigen.

"Der Beitritt der Telekom Deutschland zu unserer Payment-Initiative hilft uns, mpass als Bezahlmethode im deutschen Mobile-Payment-Markt noch stärker zu etablieren und zum wichtigsten Bezahlverfahren Deutschlands zu machen", so Jochen Bornemann, Leiter Payments & Enabling Services, Vodafone Deutschland und Michael Kurz, Leiter Corporate Wholesale bei Telefonica O2 übereinstimmend.

Bezahlsysteme für das Handy gelten als ein großer Wachstumsmarkt der Zukunft. Entsprechend groß dürfte der Wettbewerb werden. Neben den Mobilfunk-Anbietern haben auch Zahlungsdienstleister wie etwa PayPal von eBay Interesse an dem Geschäft. Außerdem wird über einen Einstieg von Konzernen wie Apple und Google in diesen Markt spekuliert.

(Hayo Lücke)

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