Entstörung hat Priorität

Telekom: Großteil der Netzstörungen durch Bauarbeiten bedingt

Die Deutsche Telekom hat aktuell auf ihrem YouTube-Kanal erläutert, wie es zu Netzstörungen kommen kann. Die Schuld liege dabei meist nicht auf der Seite der Telekom. Häufig würden Bagger bei Bauarbeiten Leitungen abreißen. Die erforderliche Entstörung erfolge falls notwendig rund um die Uhr.

Bagger© Steve Lovegrove / Fotolia.com

Bonn - Ein Ausfall von Internet, Telefonie und TV ist ärgerlich für die Kunden. Gerne wird dann auf den eigenen Provider geschimpft. Doch diese sind häufig nicht Schuld an den Netzstörungen. Josef Scherl, Leiter Technik Region Süd der Deutschen Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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), erklärte jetzt zumindest in einem YouTube-Video des Bonner Konzerns, dass Bauarbeiten die Hauptursache für Netzstörungen seien.

Baggerarbeiten sorgen häufig für Netzstörungen

In Deutschland werde viel gebaut, dabei würden Bagger immer wieder Telekommunikationsleitungen durchtrennen. Ein Großteil solcher Schäden würde von Fremdfirmen verursacht. Gerade bei steigenden Temperaturen, wenn die Zahl der Bauarbeiten draußen wieder zunehme, würde auch die Zahl der Netzstörungen steigen. Kunden hätten dann aber den Eindruck, dass die Telekom die Störung verursacht habe. Außerdem würden Witterungseinflüsse zu Ausfällen führen. So könnte etwa Wasser in Kabelmuffen eindringen, aber auch Blitzeinschläge und Sturmschäden würden für Störungen des Netzes sorgen.

Netzstörungen haben höchste Priorität bei der Telekom

Die Telekom beseitige Netzstörungen mit höchster Priorität, falls erforderlich auch rund um die Uhr im Schichtdienst und an Wochenenden. Größere Störungen würden durch die eigenen Netzmanagement-Zentren registriert. Viele Störungen ließen sich bereits aus der Ferne beseitigen. Ein Großteil der Störungen würden die Kunden daher gar nicht bemerken. Tritt eine Störung beim Kunden auf, so müsse die Störung über die entsprechende Störungs-Hotline gemeldet werden. In der zuständigen Telekom-Niederlassung werde die Störung mit Messinstrumenten diagnostiziert. Es werde dann versucht die Störung weiter einzugrenzen. Sei dann klar, wo die Störung vorliege, so werde ein Techniker rausgeschickt.

Entstörung: Zeitaufwändige Auftragsgenehmigungen erforderlich

Vor Ort erfolge dann eine weitere Eingrenzung. Bei Störungen durch Bauarbeiten sei schnell klar, was die Ursache ist - die Störungsbeseitigung könne dann umgehend beginnen. Problematischer seien Störungen etwa durch einen Wasserschaden unter der Erde. In dem Fall müsse die entsprechende Stelle erst einmal gefunden werden. Dafür setze der Techniker vor Ort ein Messinstrument ein. Dann sei zudem auch Tiefbau erforderlich. Dies bedeute einen erheblichen Zeitaufwand: Man benötige für eine Entstörung eine Auftragsgenehmigung, beispielsweise der städtischen Verwaltung. Die Telekom könne nicht einfach mit dem Bagger Straßen aufreißen.

Die Entstörung sei dann beendet, wenn die Netzunterbrechung beseitigt sei. Nach Reparatur einer beschädigten Leitung würden finale Messungen erfolgen.

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Jörg Schamberg

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