Glasfaseranschlüsse

Telekom: Gigabit-Internet für weitere 200 Schulen in NRW

Die Telekom erweitert ihr Angebot zur Glasfasererschließung von Schulen in NRW: Weitere 200 Schulen sollen noch in diesem Jahr mit schnellem Internet erschlossen werden können. Entsprechende Ressourcen stehen bereit.

Jörg Schamberg, 13.07.2020, 17:20 Uhr
Schüler-TabletDie Telekom will die Digitalisierung von Schulen unterstützen.© Tyler Olson / Fotolia.com

Die Deutsche Telekom (DSL-Angebote der Telekom) will in diesem Jahr ihre Ressourcen für den Glasfaserausbau an Schulen erweitern. Der Bonner Konzern kündigte am Montag an, dass in Nordrhein-Westfalen eine Glasfasererschließung von 200 weiteren Schulen noch in diesem Jahr realisiert werden könne. Für mehr als 30 Schulen war eine solche Erschließung bereits eingeplant. Die Corona-Krise habe gezeigt, dass zu wenige Schulen in Deutschland digitalen Unterricht anbieten könnten. Die Digitalisierung der Bildung solle daher vorangetrieben werden.

2020 sollen bundesweit 1.100 Schulen Anschluss an Highspeed-Internet erhalten

"Digitalisierung in der Bildung bedeutet: Schüler müssen flächendeckend digitale Endgeräte nutzen können. Und die Lehrer brauchen nicht nur breitbandige Anschlüsse in den Schulen, sondern auch Zugriff auf Lernplattformen", sagt Stefanie Kreusel, seit Juni 2010 Konzernbeauftragte für Bildung der Telekom. Noch mehr Schulen müssten schnellstmöglich Glasfaserverbindungen erhalten. In diesem Jahr will die Telekom bundesweit insgesamt weitere 1.100 Schulen an das Breitband-Internet anschließen.

Bundesweit fließen über den DigitalPakt Schule und weitere Förderprogramme mehr als fünf Milliarden Euro in die Digitalisierung der Schulen. Insgesamt gebe es in ganz Deutschland mehr als 40.000 Schulen. Pro Schule bedeute dies im Schnitt eine Förderung von 137.000 Euro über den DigitalPakt Schule. Auf Nordrhein-Westfalen entfalle eine Förderung von rund eine Milliarde Euro. Im ersten Jahr sei aber mit 400.000 Euro nur ein kleiner Teil des verfügbaren Betrags abgerufen worden. Der Zugang zu den Fördermitteln sei für die Schulen eine große Herausforderung. Oft scheitere die Digitalisierung bereits bei den Anträgen für Fördergelder.

Geld wird wegen komplexer Förderanträge nur zögerlich abgerufen

Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden von Telekom Deutschland, erklärt: "Das vorhandene Geld wird nur zögerlich abgerufen. Die Anträge sind komplex und die Schulen haben oft nicht die Kompetenzen, das Geld zielgerichtet zu verplanen. Wir unterstützen ganz konkret von der Planung über die Beantragung der Fördergelder bis zur technischen Umsetzung.“

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