News

Telekom gibt Gas: VDSL für Schulen

Videos und Animationen sollen den Unterricht bereichern. Darum will die Telekom jetzt die Web-Anbindung von 34.000 Schulen aufrüsten. Die Messlatte setzt bei 16 Megabit pro Sekunde an – nach oben offen.

22.04.2011, 11:01 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Fast genau 15 Jahre nach Gründung des Vereins "Schulen ans Netz" erweitert die Deutsche Telekom die Bandbreite der kostenlosen Internetanschlüsse an Bildungseinrichtungen. 34.000 allgemein- und berufsbildende Schulen sollen das Internet in Kürze mit der "bestmöglichen Geschwindigkeit" nutzen können, teilt der Bonner Konzern mit. Die Rede ist von DSL-16.000, also Verbindungen mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).

Sicher surfen mit Schutz-Software

Wo möglich, wird auch VDSL mit 50 oder 25 Mbit/s eingesetzt. Die Schulen werden in den kommenden Wochen über die Änderung ihres "Telekom@School"-Anschlusses informiert.

Mit einer schnellen Datenanbindung können auch komplexe Audio- oder Videodateien und Grafikanimationen aus dem Netz im Unterricht genutzt werden, so der Provider. Außerdem steht mehr Sicherheit auf dem Programm: Lizenzen einer neuen Kinderschutz-Software sollen dafür sorgen, dass der Web-Nachwuchs sicher im Internet surft.

"Schulen ans Netz" wird 15

Am 18. April 1996 gründete das Bundesbildungsministerium gemeinsam mit der Deutschen Telekom den Verein "Schulen ans Netz". Ziel war die Versorgung der Schulen mit der Grundausstattung an Computern und Internetzugängen, um Schüler und Lehrer mit Nutzen und Gefahren des World Wide Web vertraut zu machen.

Behörden und andere Institutionen sorgten für gebrauchte Rechner, die Telekom steuerte die Verbindung zum Internet bei. Der Idee blieb das Unternehmen auch nach seinem Austritt aus der Vereinspartnerschaft treu: Seit dem Jahr 2000 investierten die Bonner nach eigenen Angaben einen dreistelligen Millionenbetrag in das Bildungsprojekt "Telekom@School".

(Dorothee Monreal)

Kommentieren Forum
Zum Seitenanfang