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Telekom erwägt Weitergabe von höheren Netzgebühren an Endkunden

05.12.2003, 15:39 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Die Telekom will die am Freitag genehmigten höheren Durchleitungsgebühren bei Gesprächen in die Netze von Stadtnetzbetreibern möglicherweise in voller Höhe ihren Kunden in Rechnung stellen. "Wir überlegen, die regulatorisch bedingten Mehrkosten verursachergerecht weiterzugeben", sagte ein Sprecher der Festnetzsparte T-Com am Freitag in Bonn.
Möglich sei eine Variante, bei denen Telekom-Kunden bei einem Gespräch in die City-Netze der Konkurrenz per Bandansage davor gewarnt werde, dass dieses Gespräch um 0,5 Cent pro Minute teurer ist als ein Telekom-internes Gespräch. Zahlen müsse dann zwar der Telekom-Kunde, aber er werde zumindest darauf hingewiesen, dass mit diesem Gespräch Mehrkosten verknüpft seien.
Die Bonner Regulierungsbehörde hatte auf Antrag von 15 Stadtnetzbetreibern einen Aufschlag in dieser Höhe auf die Durchleitungskosten genehmigt, die von der Telekom selbst verlangt werden können. Die Entscheidung wurde bis zum 31. Oktober 2004 befristet.

(Peter Giesecke)

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