LTE-Ausbau

Telekom: Erster Ort erhält LTE dank Aktion "Wir jagen Funklöcher"

Die Gemeinde Vielbach im Westerwald erhält einen neuen LTE-Funkmast, der die Mobilfunkversorgung verbessert. Die Kommune hatte sich erfolgreich bei der Telekom-Aktion "Wir jagen Funklöcher" beworben.

Handymast© Wolfgang Cibura / Fotolia.com

Bonn - Ende August 2019 hatte die Deutsche Telekom (Angebote der Telekom) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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ihre Aktion "Wir jagen Funklöcher" gestartet. Kommunen mit unzureichender Mobilfunkversorgung können sich noch bis zum 30. November 2019 bei der Telekom um die Realisierung eines Mobilfunk-Standortes bewerben. Wie der Bonner Konzern Telekom am Donnerstag mitteilte, seien bislang über 70 Bewerbungen von Gemeinden eingegangen. Erfolgreich verlief die Bewerbung für den rheinland-pfälzischen Ort Vielbach. Diese rund 550 Einwohner zählende Kommune erhalte als erste eine LTE-Antenne, die voraussichtlich Ende November 2019 in Betrieb gehen soll.

Gemeinde hat Telekom mehrere Standorte vorgeschlagen

"Wir sind sehr froh, dass wir zum Zuge kommen. Bereits seit längerem bemühen wir uns auf Druck der Einwohner um eine Verbesserung des Mobilfunkempfangs. Bisher vergeblich. Ich kann jede Gemeinde nur ermutigen, sich an der Aktion zu beteiligen. Wir haben keinen Augenblick gezögert und sofort unsere Bewerbung online gestellt", so Ortsbürgermeister Ulrich Schneider. Die Westerwald-Gemeinde Vielbach habe der Telekom drei potentielle Standorte auf kommunalem Grund für den neuen Funkmast vorgeschlagen. Der Anmietvertrag sei bereits unterzeichnet, der Bauantrag zudem gestellt. Nach Angaben der Telekom werde der Funkmast per Richtfunk angebunden.

Die Telekom betont, dass dank der Unterstützung der Kommune der neue Mobilfunkstandort deutlich schneller realisiert werden könne als bei Standorten ohne eine solche Zusammenarbeit. "Manchmal müssen wir bis zu zwei Jahre lang auf eine Genehmigung warten oder werden sogar beim Ausbau blockiert. Am Beispiel Vielbach zeigt sich, wie schnell ein neuer Mast errichtet werden kann, wenn alle eng zusammenarbeiten", erklärt Telekom-Technikchef Walter Goldenits.

Telekom freut sich auf weitere Bewerbungen von Gemeinden

In Kürze will die Telekom weitere Kommunen benennen, mit denen der Mobilfunknetzbetreiber neue Mobilfunkstandorte realisieren möchte. "Dennoch hat auch weiterhin jede Gemeinde die Chance, ihr Funkloch zu schließen. Wir freuen uns auf weitere Bewerbungen", so Goldenits. Bewerbungen sind online unter www.telekom.com/wirjagenfunkloecher möglich.

Erforderlich für die Teilnahme sei unter anderem ein entsprechender Beschluss des Gemeinderats. Als Standort sei eine Antenne auf dem Dach oder eine freie Fläche für einen Mast geeignet. Die Telekom errichte dort dann einen LTE-Standort. Die neuen Antennen-Standorte ergänzen das jährliche, reguläre Ausbauprogramm. Im Schnitt baue die Telekom jährlich rund 2.000 neue Antennen-Standorte. Insgesamt sollen im Rahmen der laufenden Aktion 50 Kommunen ausgewählt werden, in denen neue Antennen errichtet werden. Geplant sei, dass diese bis Ende 2020 in Betrieb genommen werden.

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Jörg Schamberg

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