Cyber-Schutz als Dienstleistung

Telekom eröffnet neues Cyber-Abwehrzentrum in Bonn

Mit dem neuen, modernen Cyber Defense Center in Bonn verstärkt die Deutsche Telekom ihr Engagement im Bereich Cyber-Schutz für den eigenen Konzern und für über 30 Partnerunternehmen.

Jörg Schamberg, 26.10.2017, 16:01 Uhr
Telekom Cyber Defense Center© Deutsche Telekom AG

Bonn – Die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) baut ihre Cyber-Abwehr weiter aus. Der Geschäftsbereich Telekom Security hat am Donnerstag in Bonn das neue integrierte Cyber Defense und Security Operation Center (SOC) des Konzerns eröffnet. Es soll laut Telekom zu den größten und modernsten Abwehrzentren in Europa gehören. Sicherheitsdienstleistungen würden für mehr als 30 deutsche DAX- und mittelständische Unternehmen übernommen.

Analyse riesiger Datenmengen auf Sicherheitsrisiken

Jeden Tag könne die Cyberabwehr der Telekom eine Milliarde sicherheitsrelevanter Daten aus 3.000 Datenquellen nahezu vollautomatisiert analysieren. Täglich würden 1.000 Anfragen zum Schutz der Infrastruktur der Telekom bearbeitet. Außerdem würden pro Tag 10 Millionen bei der Telekom eingehende E-Mails auf SPAM geprüft. Es gebe bei der Telekom an einem Arbeitstag durchschnittlich sechs Millionen Angriffe auf die Honeypots des Bonner Konzerns, den von der Telekom aufgestellten digitalen Lockfallen.

Im neuen Master-SOC der Telekom in Bonn sowie weiteren Standorten im In- und Ausland würden die Systeme der Telekom und ihrer Kunden rund um die Uhr von 200 Mitarbeitern überwacht. Cyberangriffe würden erkannt und abgewehrt. Eine Analyse der Angriffswerkzeuge helfe zudem bei der Erstellung von Prognosen über zukünftige Angriffsmuster. Für jeden Cyberattacke habe die Telekom laut Konzernchef Tim Höttges "die beste Antwort im Köcher".

Bonn als "Cyber Security Valley Europas"?

Der Standort Bonn solle laut Dirk Backofen, Leiter Telekom Security, zum "Cyber Security Valley Europas" werden. In der ehemaligen Bundeshauptstadt sind bereits das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, das Cyberkommando der Bundeswehr, das Fraunhofer Institut und das Verteidigungsministerium angesiedelt. Starke Partner seien laut Backofen wichtig: "Nur gemeinsam können wir die 'Armee der Guten' bilden und die Hacker klar in die Schranken weisen".

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