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Telekom, DFL und arena am runden Tisch

In einem Schlichtungsgespräch soll nach Informationen des "Focus" noch in dieser Woche die Frage der Bundesliga-Übertragungsrechte entschieden werden.

07.05.2006, 15:24 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Im Streit um die Übertragungsrechte der 1. und 2. Fußball Bundesliga könnte im Laufe der nächsten Tage eine Lösung gefunden werden. Wie das Nachrichten-Magazin "Focus" berichtet, wurde für diese Woche ein runder Tisch anberaumt, an dem über die Einzelheiten zu den entbrannten Meinungsverschiedenheiten gesprochen werden soll.
Wie es heißt, sollen T-Com-Chef Walter Raizner und T-Online-Vorstand Burkhard Grassmann mit DFL-Boss Christian Seifert, DFL-Justiziar Thomas Summerer sowie Vertreter von arena gemeinsam nach einer Lösung suchen.
Worum geht's?
In dem Streit geht es darum, inwieweit die Telekom ihre Internet-Rechte nutzen darf, um das Angebot nicht nur per Internetstream, sondern über einen Partner wie den Pay-TV-Sender Premiere auch per Kabel und Satellit anzubieten. Gegen dieses Vorhaben setzt sich nicht nur der neue Rechteinhaber arena zur Wehr, auch die Deutsche Fußball Liga hatte deutlich gemacht, dass es nur einen Pay-TV-Kanal geben dürfe und die von der Telekom erworbenen Rechte nur für das Internet gelten. Der Telekom wurde sogar ein Lizenzentzug angedroht.
Einer der Hauptgründe ist neben der Exklusivität, die arena gewährt werden soll, das liebe Geld. Während arena pro Saison 220 Millionen Euro an die DFL zahlt, muss die Telekom für die Internetrechte jährlich nur 45 Millionen Euro überweisen.

(Hayo Lücke)

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