Smarte Stadt

Telekom City Pass: App als Ausweis für Bibliotheken, Fahrradverleih & Co.

Im Portemonnaie finden sich in der Regel zahlreiche Karten und Mitgliedsausweise für städtische Dienste wie Bibliotheken, Schwimmbäder & Co. Die auf dem MWC neu vorgestellte "City Pass"-App der Telekom soll zentrale Plattform für solche Dienste werden. Der Bonner Konzern verspricht zudem Sicherheit mittels Blockchain-Technologie.

KartenViele Karten und Mitgliedsausweise könnte der City Pass der Telekom ersetzen. (Symbolbild)© lowtech24 / Fotolia.com

Bonn – Nicht nur neue Smartphones gibt es auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona zu sehen. Die Deutsche Telekom (www.telekom.de/handy Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) hat dort am Montag beispielsweise ihr neues Angebot City Pass vorgestellt. Damit soll sich die smarte Stadt erkunden lassen. Viele Bürgerdienste sollen mit einer Karte oder einer entsprechenden App abrufbar sein. Zum Einsatz kommt zudem die Blockchain-Technologie

City Pass: Ein Zugang für viele kommunale Dienste

Kommunale Angebote wie Fahrradverleih oder Bibliotheken sollen sich in einem ersten Schritt mit nur einem Zugang nutzen lassen. Auf der offenen Plattform sollen die Städte selbst wählen können, welche Dienste sie dort anbieten wollen. Der City Pass werde als White Label Lösung vermarktet und könne individuell auf interessierte Kommunen zugeschnitten werden.

Ab 2019 wolle die Telekom in einem zweiten Schritt auch den Zugang zu Bürgerdiensten per City Pass ermöglichen. Dann sollen sich darüber etwa auch Ausweise und Dokumente beantragen lassen. Verwaltungsprozesse könnten verschlankt werden.

Laut Telekom würden mit dem City Pass sichere Transaktionen dank Einsatz der Blockchain-Technologie ermöglicht. Informationen würden nicht ausschließlich zentral abgelegt. Eine Zwei-Wege-Verschlüsselung würde die Daten unmanipulierbar machen. Transaktionen zwischen unterschiedlichen Services könnten direkt über den City Pass abgewickelt werden.

Städte sollen "City Pass"-Einsteiger-Sets an Bürger verteilen

Wie soll die Einführung des City Passes in der Praxis aussehen? Nach Angaben des Bonner Konzerns werden teilnehmende Städte jedem Bürger ein Einsteiger-Set anbieten. Der Inhalt dieses Sets könnten die Kommunen selber bestimmten. Denkbar seien Gutscheine oder Guthaben für Leihdienste oder aber auch öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder. Eine einzige Smartphone-App könne etliche Karten und Mitgliedsausweise ersetzen. Zusätzlich zur App soll es den City Pass aber auch als klassische, immer verfügbare Karte im Kreditkartenformat für den Geldbeutel geben.

Jörg Schamberg

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