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Telekom-Chef will noch mehr Mitarbeiter ausgliedern

Trotz wochenlanger Streiks in der Vergangenheit sieht Obermann einen weiteren "Umbau" im Personalwesen unausweichlich an.

16.12.2007, 08:01 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Bei der Deutschen Telekom sind auch für kommendes Jahr Einschnitte geplant. "Der Umbau ist noch nicht zu Ende", sagte Telekom-Chef René Obermann der "Süddeutschen Zeitung". "Wir müssen zum Beispiel in den Verwaltungsbereichen sparen und wir haben heute viel zu viele kleine Standorte über das gesamte Bundesgebiet verteilt." Deshalb sieht der Vorstandsvorsitzende im nächsten Jahr Konfliktpunkte, "das kann ich nicht schönreden".
Weniger Geld für mehr Arbeit
In diesem Jahr hatten sich die Mitarbeiter der Servicesparten der Telekom vergeblich mit wochenlangen Streiks gegen die Ausgliederung von 50.000 Beschäftigten in neuen Tochterunternehmen gewehrt. Dort müssen sie für weniger Geld länger arbeiten. Obermann sagte, er würde diesen Weg wieder einschlagen.

(André Vatter)

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