Gebote zu niedrig

Telekom-Chef Höttges bestätigt: T-Mobile Niederlande steht derzeit nicht zum Verkauf

Aus dem geplanten Verkauf der niederländischen Telekom-Tochter T-Mobile Niederlande wird erst einmal nichts. Gegenüber Bloomberg TV bestätigte Telekom-Chef Timotheus Höttges, dass der Bonner Konzern von den Verkaufsplänen abgerückt ist.

Jörg Schamberg, 22.02.2016, 09:09 Uhr (Quelle: DPA)
Timotheus HöttgesTelekom-Chef Höttges bestätigte am Wochenende, dass die Verkaufspläne für T-Mobile Niederlande auf Eis liegen.© Deutsche Telekom AG

Barcelona - Die Deutsche Telekom (www.t-mobile.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) hat derzeit keine Pläne, ihre Mobilfunktochter in den Niederlanden zu verkaufen. Das sagte Telekom-Chef Tim Höttges am Rande der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona im Interview mit dem Finanzsender Bloomberg TV.

Telekom sucht nach strategischen Optionen

Bereits am Freitag hatte die "Financial Times" berichtet, die Telekom lege Pläne zu dem Verkauf auf Eis, weil die Gebote von Finanzinvestoren für T-Mobile Niederlande nicht gut genug gewesen seien.

Die Telekom ist in den Niederlanden nur mit Mobilfunk vertreten, das Geschäft litt lange Zeit unter Umsatz- und Kundenschwund. Strategie von Höttges ist es aber, möglichst nur noch Bündelangebote aus Festnetz, Breitband und Mobilfunk anzubieten - insofern sucht die Telekom nach strategischen Optionen für die niederländische Tochter.

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