Frequenzerwerb oder Schuldenabbau

Telekom bietet T-Mobile US Finanzspritze von bis zu 2 Milliarden Dollar an

Die Deutsche Telekom hält an T-Mobile US fest und stellt der US-Mobilfunktochter Finanzmittel in Milliardenhöhe für den Erwerb von Mobilfunkfrequenzen oder für den Schuldenabbau zur Verfügung.

Jörg Schamberg, 07.03.2016, 14:43 Uhr (Quelle: DPA)
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Bonn/Bellevue - Die Deutsche Telekom (www.t-mobile.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) stellt ihrer US-Mobilfunktochter Geld für den anstehenden Erwerb von Mobilfunklizenzen zur Verfügung. Gemäß einer Vereinbarung mit T-Mobile US könnte der Bonner Dax-Konzern den Amerikanern neu auszugebende Schulden in Höhe von bis zu 2 Milliarden Dollar abkaufen, gab T-Mobile am Montag in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bekannt.

Telekom sichert T-Mobile US zusätzliche Finanzierungsflexibilität

Die frischen Mittel will T-Mobile US entweder in einer anstehenden Auktion für den Kauf von Mobilfunkfrequenzen verwenden, damit eigene Schulden zurückzahlen oder sie für sonstige Unternehmenszwecke nutzen.

Einem Telekom-Sprecher zufolge sichert der Deal der US-Tochter zusätzliche Finanzierungsflexibilität zu aktuellen Marktkonditionen. Daraus lasse sich aber nicht auf das Bieterverhalten von T-Mobile US bei der anstehenden Lizenzauktion in den USA schließen. Ob die Geldspritze tatsächlich in Anspruch genommen wird, steht dem Sprecher zufolge ebenfalls noch nicht fest.

Versteigerung von Mobilfunklizenzen im Bereich um 600 MHz

In einem komplexen Verfahren sollen in den USA ab Ende März vom Telekomregulierer FCC Mobilfunklizenzen im Bereich um 600 Megahertz (MHz) versteigert werden, die zuvor für Rundfunkübertragung genutzt wurden. Sie bieten vergleichsweise hohe Reichweiten für mobiles Internet. Experten rechnen mit milliardenschweren Ausgaben für die auf Lebenszeit zu versteigernden Lizenzen. Bei einer Auktion im vergangenen Jahr waren für andere Frequenzbereiche insgesamt mehr als 41 Milliarden Dollar zusammengekommen.

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