Mehr Leistung

Telekom baut LTE-Netz in deutschen Grenzregionen aus

Gute Nachrichten für Telekom-Mobilfunkkunden entlang der deutschen Grenze. Die Leistung der bestehenden LTE-Standorte wird erhöht, LTE-Lücken sollen zudem durch zusätzliche Mobilfunkstandorte geschlossen werden.

4GNach Vodafone rüstet auch die Telekom ihr LTE-Netz entlang der deutschen Grenze auf.© Alexander Sikov / Fotolia.com

Ende Oktober hatte Vodafone mitgeteilt, dass das LTE-Netz des Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreibers in den deutschen Grenzregionen ausgebaut wurde, Dadurch konnten rund 280.000 Menschen erstmals LTE nutzen. Auch die Deutsche Telekom (Angebote der Telekom) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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verbessert die LTE-Versorgung an den deutschen Grenzen. In einem ersten Schritt sollen jetzt rund 500 LTE-Standorte in Grenznähe mehr Leistung bieten. Das gab der Bonner Konzern am Mittwoch bekannt.

Mehr Speed für rund 760.000 Telekom-Kunden

Die Mobilfunkantennen an den Grenzstandorten würden nun mit den gleichen Leistungsparametern wie an allen anderen Standorten arbeiten. Mehr als 760.000 Kunden könnten dadurch schneller mobil surfen, auch der Handy-Empfang in Orten entlang der deutschen Grenze verbessere sich. Bislang durften Mobilfunk-Anbieter entlang der Grenzen zu den deutschen Nachbarländern aufgrund einer Vorschrift der Bundesnetzagentur nicht das ganze Potenzial ihrer LTE-Antennen nutzen. Die Bonner Regulierungsbehörde wollte Störungen ausländischer Funkdienste durch deutsche Mobilfunknetze vermeiden. Haftete bislang die Bundesnetzagentur im Falle solcher Störungen, so sind nun die Netzbetreiber dafür verantwortlich.

Telekom will LTE-Versorgung entlang der Grenze noch weiter verbessern

"Wir werden die neue Regelung mit Augenmaß, aber offensiv nutzen", sagt Telekom-Technikchef Walter Goldenits. "In den vergangenen Jahren war es in etwa so, als würde man mit angezogener Handbremse fahren. Das ist nun endlich vorbei. Dies ist jedoch nur der erste Schritt. Wir werden in den nächsten Monaten die LTE-Versorgung entlang der Grenzen noch weiter verbessern", verspricht Goldenits. Derzeit gibt es laut Telekom entlang der deutschen Außengrenzen rund 260 Standorte ohne LTE. Im Laufe der kommenden Monate sollen diese alle zusätzlich mit LTE versorgt werden. Die Telekom plane zudem weitere neue Mobilfunkstandorte, mit denen LTE-Lücken entlang der Grenze geschlossen werden sollen. Damit könnten dann weitere 285.000 Haushalte auf das LTE-Netz der Telekom zugreifen.

In diesen Bundesländern gibt es eine höhere Leistung an den LTE-Standorten:

  • Baden-Württemberg: 90.000 Haushalte
  • Bayern: 50.000 Haushalte
  • Brandenburg: 39.000 Haushalte
  • Mecklenburg-Vorpommern: 82.000 Haushalte
  • Niedersachsen: 88.000 Haushalte
  • Nordrhein-Westfalen: 92.000 Haushalte
  • Rheinland-Pfalz: 61.000 Haushalte
  • Saarland: 33.000 Haushalte
  • Sachsen: 69.000 Haushalte
  • Schleswig-Holstein: 160.000 Haushalte
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Jörg Schamberg

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