Security

Telekom baut Cyberabwehr-Zentrum aus

Die Angreifer im Internet werden immer professioneller, also rüstet auch die Deutsche Telekom auf. Sie will Attacken im Internet in Zukunft deutlich früher erkennen.

12.03.2014, 16:05 Uhr
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Die Angreifer im Internet werden immer professioneller, also rüstet auch die Deutsche Telekom auf. Sie will Attacken in Zukunft deutlich früher erkennen – auf die eigene IT-Systeme, auf die Server ihrer Großkunden und auf das Internet schlechthin. Dafür wird das Cyberabwehr-Zentrum der Telekom ausgebaut. Am CeBIT-Stand in Halle 4 wird gezeigt wie.

Neue Analysemethoden

Das bisherige Telekom Cyber Emergency Response Team (CERT) beobachtet weiterhin Cybervorfälle weltweit, analysiert sie und entwickelt Gegenmaßnahmen. Hinzu kommt ein intelligentes Analysewerkzeug, das der Telekom ermöglicht, anhand definierter Suchparameter gezielt Verhaltensmuster zu erkennen, die auf einen Cyberangriff verweisen. Durch diese Untersuchung soll es in Echtzeit möglich sein, bei einer Attacke schnell Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Die neue Analysemethode reduziert die relevanten Datenmengen, die bisher zur Erkennung von Cyberangriffen untersucht werden mussten. Das Werkzeug beruht auf dem Gedanken eines modularen Sicherheitsansatzes: Es ergänzt präventive Maßnahmen dort, wo reine Abschottung nicht mehr möglich oder wirtschaftlich sinnvoll ist.

Bessere Cyberabwehr ab Ende 2014

Für Großkunden wird T-Systems Anfang 2015 neue Sicherheitsdienste anbieten, die das bisherige Angebot "Advanced Cyber Defense" um kundenspezifisch zugeschnittene Produkte ergänzen.

Das neue Cyber Defense Center soll bereits Ende 2014 in Betrieb genommen werden.

(Peter Giesecke)

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