Verschlüsselung

Telekom: App erlaubt Behörden vertrauliche Telefonate per iPhone

Dienstliche Telefonate von Behörden mit "Verschlusssache"-Status lassen sich jetzt auch per iPhone führen. Möglich macht dies die Freigabe der von der Telekom mitentwickelten Mobile Encryption App, die die Gespräche verschlüsselt.

Internet SicherheitDank Verschlüsselung können über die iPhone-App Gespräche mit Geheimhaltungsstufe geführt werden.© Andrea Danti / Fotolia.com

Bonn - Deutsche Behörden, die vertrauliche Telefonate führen wollen, benötigen dazu meist Spezialgeräte. Nun hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Mobile Encyption App für Ende-zu-Ende verschlüsseltes Telefonieren freigegeben Dadurch könne erstmals auch das iPhone als Alternative zu den bisherigen Diensttelefonen für vertrauliche Gespräche genutzt werden. Das teilte die Deutsche Telekom (Angebote der Telekom) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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am Montag mit.

App erzeugt Schlüssel nur auf dem Telefon selbst

Freigegeben sei die mobile Anwendung für Gespräche der Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Verschlusssache - nur für den Dienstgebrauch). Die App, die die aktuell stärksten Verschlüsselungen nutze, wurde von der Telekom gemeinsam mit der Berliner Gesellschaft für Sichere Mobile Kommunikation (GSMK) entwickelt. Zielgruppe seien Ämter oder Unternehmen. Die erforderliche Infrastruktur stellte die Telekom über ihre deutschen Rechenzentren bereit. Die App erzeuge die Schlüssel immer auf dem Telefon selbst. Nach Gesprächsende würden die Schlüssel gelöscht. Der Netzbetreiber könne nicht auf die Schlüssel zugreifen.

Telekom: App hat "kein Versteck für Hintertüren"

Die Telekom weist darauf hin, dass der Quellcode der Mobile Encryption App offen und für Anwender verifizierbar sei. "Wir machen die Programmierung der App nachvollziehbar. Sie bietet so kein Versteck für Hintertüren", so Telekom Security-Chef Dirk Backofen. Die App lasse sich sowohl in jedem Telefonnetz oder ohne SIM-Karte über WLAN verwenden. Sie lasse sich auch mit langsamen Netzen im In- und Ausland nutzen. Beide Gesprächspartner müssen die App auf ihrem Gerät installieren, damit verschlüsselte Gespräche geführt werden können. Erforderlich sei zudem eine zweite App: SecurePIM Governnment. Darüber lasse sich auf die zentral gepflegte Kontaktdatenbank zugreifen. Auch diese App sei für vertrauliche Gespräche mit Verschlusssache-Status zugelassen.

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Jörg Schamberg

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