Neue LTE-Funkmasten

Telekom: 539 Kommunen wollen Funklöcher schließen lassen

Die Beteiligung an der Funklochjagd-Aktion der Telekom war groß. Viele Kommunen haben sich für die Errichtung eines LTE-Funkmastes der Telekom in ihrem Ort beworben. Die Telekom prüft jetzt die Bewerbungen, erste Gewinner stehen schon fest.

Jörg Schamberg, 05.12.2019, 11:38 Uhr
Mobilfunkmast© Howard Sandler / Fotolia.com

Die Telekom-Aktion "Wir jagen Funklöcher", die der Mobilfunknetzbetreiber im August gestartet hatte, ist auf großes Interesse bei Kommunen gestoßen. Bis zur Bewerbungsfrist am 30. November seien insgesamt 624 Bewerbungen aus bundesweit 539 Kommunen eingegangen. Einige Kommunen hatten mehrere Ortsteile für die Funklochjagd gemeldet. Im Rahmen der Aktion würden gemeinsam Funklöcher identifiziert, Standorte für Masten gefunden und schnelle Genehmigungen in Aussicht gestellt.

Telekom: Mobilfunkausbau kann auch anders gehen

Mit 133 seien die meisten Bewerbungen aus Rheinland-Pfalz gekommen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 95 sowie Bayern mit 70 Bewerbungen. Der erste Bewerber im August war das hessische Liebenau mit dem Stadtteil Zwergen. Fünf Minuten vor Fristende ging am 30. November die letzte Bewerbung aus dem brandenburgischen Temnitztal ein.

"'Wir jagen Funklöcher' zeigt, dass Mobilfunkausbau anders gehen kann, wenn alle an einem Strang ziehen", so Telekom Deutschland-Technikchef Walter Goldenits. "Pragmatismus zahlt sich aus. Jetzt ist es an uns, die Gewinner zu küren und dort schnellst möglich LTE in Betrieb zu nehmen", so Goldenits weiter.

Erster Gewinner der Aktion steht fest

Bereits im ersten Quartal 2020 sollen die ersten Kommunen einen LTE-Mobilfunkmast der Telekom erhalten. Bis Ende 2020 sollen dann alle 50 Funklöcher geschlossen sein, die im Rahmen der Aktion in Aussicht gestellt worden waren. Als erste Gewinnerin Funklochjagd steht das rheinland-pfälzische Vielbach bereits fest. Zudem seien 18 weitere Gemeinden ausgewählt. Dort fehle aber formal noch die Unterschrift unter dem Mietvertrag für das Grundstück, auf dem der geplante Mobilfunkstandort stehen soll. Dazu gehören:

  • Abtsbessingen (Thüringen)
  • Beseritz (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Breitscheid (Rheinland-Pfalz)
  • Dettelbach (Bayern)
  • Elz (Rheinland-Pfalz)
  • Engelthal (Bayern)
  • Grebenhain (Hessen)
  • Heilbad Heiligenstadt (Thüringen)
  • Hottenbach (Rheinland-Pfalz)
  • Lieg (Rheinland-Pfalz)
  • Milower Land (Brandenburg)
  • Neverin (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Norken (Rheinland-Pfalz)
  • Osterfeld (Sachsen-Anhalt)
  • Plattenburg (Brandenburg)
  • Sonnenberg (Brandenburg)
  • Markt Simbach (Bayern)
  • Südharz (Sachsen-Anhalt)

Die Bewerbungen sollen in den kommenden Wochen geprüft werden und dann die Gewinner bekanntgegeben werden.

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