Mobilfunkpakt

Telekom: 1.000 neue Mobilfunkstandorte in Bayern bis 2020

In Bayern soll das Mobilfunknetz in den kommenden drei Jahren weiter ausgebaut werden. Darauf verständigte sich die bayerische Landesregierung in einem Mobilfunkpakt mit dem Bayerischen Städte- und Gemeindetag und den Mobilfunknetzbetreibern. Die Telekom will 1.000 neue Mobilfunkstandorte errichten.

Funkmast© jomar / Fotolia.com

Bonn - Die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
) will das Mobilfunknetz in Bayern weiter verbessern. Telekom-Vorstand Dirk Wössner hat mit der Bayerischen Landesregierung in München einen entsprechenden Mobilfunkpakt unterzeichnet. Mitunterzeichner waren auch die Mobilfunknetzbetreiber Vodafone Deutschland und Telefónica Deutschland. Vorgesehen ist laut Telekom die Schaffung von 1.000 neuen Mobilfunkstandorten in Bayern bis Ende 2020. Außerdem sollen 1.200 vorhandene Standorte mit zusätzlichen Diensten ausgebaut werden.

Fokus auf Schließung weißer Flecken

"Leistungsfähige Mobilfunknetze in Stadt und Land sind für die Digitalisierung entscheidende Voraussetzung. Sie sind zugleich der wesentliche Treiber. Vor allem für innovative Verkehrskonzepte und -technologien ist eine verlässliche und möglichst lückenlose Versorgung der Verkehrswege mit Mobilfunk und 5G entscheidend", so der Deutschland-Chef der Telekom.

Bereits im November 2017 habe die Telekom in Bayern ein umfangreiches Programm zur Beschleunigung des Netzausbaus gestartet. In den nächsten drei Jahren sollen weitere einhundert weiße Flecken geschlossen werden. Die Kommunen müssten die Telekom allerdings bei der Realisierung der Standorte unterstützen. "Für die Politik und die Mobilfunkbetreiber besteht die Herausforderung darin, den Ausbau auch im ländlichen Raum sicherzustellen. Wir als Mobilfunkbetreiber sind darauf angewiesen, dass die Politik uns aktiv bei der Auswahl und dem Aufbau von neuen Standorten vor Ort unterstützt. Das gilt vor allem die kommunalen Gremien", betont Wössner. Die bayerische Landesregierung stellt den Gemeinden im Rahmen des Mobilfunkpaktes 80 Millionen Euro Fördermittel für den Bau von Mobilfunkstandorten zur Verfügung.

Durch die Mitnutzung von Behörden-Standorten will die Telekom zudem 35 weiße Flecken versorgt werden. "Wir halten das geplante Programm für geeignet, um weißen Flecken zu schließen. Hier kann eine Förderung die Wirtschaftlichkeitslücke decken und auch im ländlichen Raum, bei dünner Besiedelung und schwer zu versorgendem Gelände, für ein lückenloses Netz sorgen", so Wössner weiter.

Mobilfunkstandorte werden mit neuester Technik ausgestattet

In den vergangenen acht Monaten seien in Bayern 30 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen sowie 220 Standorte um neue Dienste erweitert worden. In den nächsten Monaten würden außerdem die meisten Standorte in Bayern mit neuester Single RAN-Technik ausgestattet und mit LTE 900 bestückt. Künftig soll dort, wo derzeit nur Sprachtelefonie nutzbar sei, auch die schnelle Übertragung von Daten per LTE ermöglicht werden. Damit auch die Mobilfunkversorgung in den grenznahen Gebieten verbessert werde, führe der Bonner Konzern Gespräche in Tschechien, Österreich und der Schweiz.

In Bayern soll auch bei dem kommenden Mobilfunkstandard 5G eine möglichst hohe Abdeckung erreicht werden. Doch dafür gebe es eine Bedingung: "Solch ein Invest und solch ein Engagement der Telekom für lückenlose Versorgung sind allerdings nur möglich, wenn der Rahmen dafür stimmt." Telekom-Vorstand Wössner forderte mehr Sicherheit für die anstehenden Investitionen. Es dürfe keine Regulierung durch die Hintertür drohen. Wössner sprach sich gegen neue Auflagen für 5G auf.

Günstige Handytarife finden

Jörg Schamberg

Lesen Sie alles Wichtige von onlinekosten.de - auf Wunsch per WhatsApp direkt auf dem Handy. Whatsapp-Newsletter Wöchentlichen Newsletter
Kommentieren Forum
Weitere Infos zum Thema
Zum Seitenanfang