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Telefonterror: 23-jähriger Sachse soll 16.000 Taten begangen haben

Ein 23-jähriger Sachse soll in mindestens 16.000 Fällen vor allem Autohäuser sowie Schlüssel- und Abschleppdienste angerufen und massiv belästigt haben. Ihm könnte nun eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren drohen.

10.01.2015, 09:01 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

In einem Fall von Telefonterror mit mindestens 16.000 Fällen in ganz Deutschland hat das Landeskriminalamt Sachsen einen 23-Jährigen als Tatverdächtigen ermittelt. Der Mann aus der Gegend von Bautzen soll 2013 und 2014 vor allem Autohäuser sowie Schlüssel- und Abschleppdienste angerufen und massiv belästigt haben, wie das LKA am Donnerstag mitteilte.

Motiv bislang unklar

Demnach beleidigte der 23-Jährige die Angerufenen und wählte sie stundenlang immer wieder an. Dadurch seien die Betroffenen kaum erreichbar und zudem einem hohen psychischen Druck ausgesetzt gewesen. Damit die Anrufe nicht zurückverfolgt werden konnten, habe der Mann seine Rufnummer unterdrückt oder eine ausländische Kennung gewählt.

Eine Spezialeinheit für Cyberkriminalität am LKA kam dem 23-Jährigen nach umfangreichen Ermittlungen, Auswertungen der Verbindungsdaten und Durchsuchungen auf die Spur. Dem Mann, gegen den wegen Nachstellung ermittelt wird, droht eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Angaben zu dem möglichen Motiv machte das LKA nicht.

(Marcel Petritz)

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