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Telefonitis in Deutschland

Jeder Deutsche hat im vergangenen Jahr im Durchschnitt gut 60 Stunden telefoniert. Insgesamt seien in Deutschland 297 Milliarden Minuten vertelefoniert worden, so der BITKOM.

19.05.2007, 11:01 Uhr
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Jeder Deutsche hat im vergangenen Jahr laut Branchenangaben im Durchschnitt gut 60 Stunden telefoniert. Insgesamt seien in Deutschland 297 Milliarden Minuten vertelefoniert worden, teilte der Branchenverband BITKOM unter Berufung auf die Bundesnetzagentur mit.
VoIP gewinnt
Dies seien fast sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Fast 20 Prozent entfielen demnach auf Mobilfunk, gut drei Prozent auf Internet-Telefonie. Die Nutzung des Festnetzes war demnach mit 230 Milliarden Minuten jährlich seit 2002 weitgehend konstant.
"Relativ junge Technologien wie der Mobilfunk der dritten Generation oder die Telefonie über Internet- und TV-Kabelnetze bringen Bewegung in den Markt", sagt BITKOM-Präsident Willi Berchtold. "Obwohl immer mehr Kunden nur noch über das Handy oder über das Internet telefonieren, hat sich die Zahl der Gesprächsminuten auch im klassischen Festnetz aufgrund neuer Pauschal- und Flatrate-Angebote stabilisiert." Triple- oder Quadruple-Play bieten den Kunden einen "Alles aus einer Hand Service" und stärken so die Kundenbindung. Beim Triple-Play werden TV, Internet und Telefonie gebündelt angeboten. Beim Quadruple-Play kommt die Mobilkommunikation hinzu.
Umsatz bleibt konstant
Trotz mehr Telefonaten rechnet der Verband für 2007 aber mit nur gleichbleibenden Umsätzen von rund 56 Milliarden Euro, weil Mobilfunkpreise und Festnetzumsätze sinken würden.

(Hayo Lücke)

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