CeBIT 2017

Telefónica NEXT: Smartes Shirt überwacht Herzfrequenz und mehr

Telefónica setzt mit seinem Start-up Telefónica NEXT auf das Internet der Dinge für Endverbraucher. Unter anderem hat das Unternehmen ein mit Sensoren vollgestopftes "Smart Shirt" vorgestellt.

Marcel Petritz, 22.03.2017, 11:12 Uhr
Telefónica  NEXT Smart Shirt© Telefónica Deutschland

Hannover - Telefónica Deutschland will mit dem Start-up Telefónica NEXT das Internet der Dinge zum Verbraucher bringen. Auf der Messe in Hannover hat das Unternehmen entsprechende Anwendungsbeispiele aus der Welt des Internet der Dinge für Endkonsumenten gezeigt, darunter ein smartes Shirt sowie Smart Care Lösungen für hilfsbedürftige Menschen.

Schlaues Shirt

Zusammen mit der Designagentur Colorfy hat Telefónica NEXT ein smartes Shirt präsentiert, das im Stoff über eingewobene Sensoren verfügt und die Herzfrequenz ermitteln kann. Die Daten werden anschließend über eine App ausgewertet. Zudem geben Stretch-Sensoren in der Faser dem Smartphone Feedback zur Körperhaltung.

Darüber hinaus kann der Träger über Bedienelemente im Gewebe gekoppelte Geräte steuern und so zum Beispiel Anrufe entgegennehmen oder die Musiklautstärke auf dem Handy regeln.

Smart Care für Angehörige

Mit Smart Care ist eine Kombination aus unterschiedlichen Kompetenten. Dazu zählen beispielsweise Sensoren wie Rauch- oder Bewegungsmelder und smarte Steckdosen, die den Stromverbrauch für einzelne Geräte messen. Angehörige können so ältere und hilfsbedürftige Menschen besser unterstützen.

Markt für Endkunden-IoT wächst

"Was Konsumentenanwendungen anbetrifft, steht das Internet der Dinge noch am Anfang. Wir sehen großes Wachstumspotenzial", erklärt Moritz Diekmann, Geschäftsführer von Telefónica NEXT für den Bereich IoT, auf der CeBIT. Telefónica NEXT setzt dabei auf seine IoT-Software-Plattform namens Geeny.
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