Smart Metering & Co.

Telefónica: Narrow Band für das Internet der Dinge startet noch 2017

Telefónica Deutschland hat Schmalband-Technik zur Kommunikation für das Internet der Dinge erfolgreich getestet. Das Ausrollen der Lösung könne noch in diesem Jahr erfolgen. Denkbar sind smarte Wasser- und Stromzähler und mehr.

Jörg Schamberg, 21.03.2017, 13:35 Uhr
Smart MeterVon smarten Wasser- und Stromzählern sollen auch Kunden durch angepasste Tarife profitieren können.© galaxy67/ fotolia.com

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) setzt auch der Mobilfunknetzbetreiber Telefónica Deutschland auf Schmalband-Technologie (Narrow Band) für das Internet der Dinge (IoT). Auf der CeBIT zeigen die Münchener beispielsweise smarte Wasserzähler, die in Chile bereits flächendeckend im Alltag getestet wurden.

Telefónica will Narrow Band-IoT noch 2017 ausrollen

In Deutschland hat Telefónica Deutschland in Kooperation mit Huawei Narrow Band-IOT in das gemeinsame Pilotnetz in München implementiert. In der bayerischen Landeshauptstadt betreibt Telefónica das 4,5 G Forschungs-Projekt "Tech City". Noch in diesem Jahr könne Telefónica die Technologie ausrollen.

Per Schmalband-Technologie würden sich neue Lösungen für die Kommunikation zwischen Maschinen ermöglichen. So seien Lokalisierungsanwendungen (Tracking) für Privatanwender, Kontrolle von Containern und Transportpaletten (Logistik), die Überwachung abgelegener Infrastrukturen durch Sensoren (Industrie) sowie Smart Metering für Wasser-, Gas- und Energiezähler denkbar.

Zählerstände aus der Ferne ablesen

Bei Smart Metering werden beispielsweise batteriebetriebene Wasserzähler mit einem Netzwerkserver verbunden. Zählerstandsablesungen werden vereinfacht und sind aus der Ferne realisierbar. Schäden durch Manipulation könnten dank integriertem Sabotagealarm ausgeschlossen werden. Kunden sollen durch individuell auf ihren persönlichen Verbrauch zugeschnittene Tarife profitieren.

Geräte mit Narrow Band-IoT-Technik sollen über einen niedrigen Energiebedarf verfügen und lange Batterielaufzeiten von bis zu zehn Jahren erlauben. Die Gebäudedurchdringung sowie die Reichweite seien zudem hoch.

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