O2 und E-Plus

Telefónica Deutschland: Self Organizing Network gestartet

Mit dem Self Organizing Network (SON) führt Telefónica Deutschland eine neue Technologie ein, die das Mobilfunknetz des Unternehmens automatisch an veränderte lokale Gegebenheiten anpassen soll.

o2 Telefonica© o2 Telefonica

München - Telefónica Deutschland führt mit dem Self Organizing Network (SON) eine neue Technolgie ein, die auch bei starker Beanspruchung des Mobilfunknetzes hohe Bandbreiten erlaubt.

Besseres Nutzererlebnis

Das SON soll seine Stärken vor allem bei der aktuellen Integration der Netze von O2 und E-Plus ausspielen. Laut Telefónica wird sich dadurch das Nutzererlebnis verbessern.

Dynamische Steuerung

So sorgt das Self Organizing Network künftig automatisch im gemeinsamen Netz von Telefónica dafür, dass Verkehrslasten im 2G-, 3G- und 4G-Netz dynamisch gesteuert, Überlastungen reduziert und Abdeckungslücken durch den temporären Ausfall einer Mobilfunkstation automatisch verbessert werden können.

Die dafür notwendigen Module sollen stufenweise eingeführt werden. Darüber hinaus sind weitere Module die Überlastungen, Ausfälle oder Überreichweiten erkennen und zeitnah darauf reagieren können, in Planung.

Komplexes Netzwerk

"Aufgrund der technischen Zusammenführung von zwei GSM-, zwei UMTS- und zwei LTE-Netzen existiert weltweit derzeit kein komplexeres Netzwerk als das der Telefónica Deutschland. Ein Grund, weshalb das Self Organizing Network einen integralen Bestandteil unserer Netzpflege darstellt. Diese innovative Technik gibt einen Einblick, wie Netze zukünftig funktionieren werden", sagt Georg Große-Boes, Head of Radio Planning, der für die Einführung von SON verantwortlich ist.

Marcel Petritz

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