LTE und 5G

Telefónica Deutschland: 3-Punkte-Plan für flächendeckenden Mobilfunkausbau

Der Mobilfunknetzbetreiber Telefónica Deutschland will mit einem 3-Punkte-Plan einen schnellen, flächendeckenden Mobilfunkausbau in Deutschland erreichen. Investitionshemmnisse müssten aus dem Weg geräumt werden.

Markus Haas Telefónica Deutschland CEOTelefónica Deutschland-Chef Markus Haas.© Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

München – Nach dem Ende der 5G-Frequenzauktion spricht sich der Netzbetreiber Telefónica Deutschland (Handytarife von O2) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
für ein Mobilfunk-Gesamtkonzept aller Beteiligten aus Wirtschaft und Politik aus. Das Unternehmen legte am Donnerstag einen 3-Punkte-Plan vor, mit dem eine flächendeckende Mobilfunkversorgung in Deutschland erreicht werden soll. "Mit Abschluss der 5G-Auktion müssen Politik und Bundesnetzagentur nun umgehend weitere Weichen für einen effizienten 4G- und 5G-Ausbau stellen und bestehende Investitionshemmnisse aus dem Weg räumen", so Telefónica Deutschland-Chef Markus Haas.

Frequenzen verlängern, mehr Kooperationen und staatliche Förderung

  • Telefónica Deutschland schlägt als ersten Punkt vor, dass die Bundesnetzagentur bereits im Markt befindliche Flächenfrequenzen in den Bereichen 700 MHz, 800 MHz und 900 MHz, welche 2025 bzw. 2033 auslaufen, für bundesweit investierende Netzbetreiber bis 2040 verlängert. Dadurch würden die Netzbetreiber eine neue Rechts- und Planungssicherheit erhalten. Auf Basis dieser Spektrumsverfügbarkeit könnten die Netzbetreiber eine Versorgung von mindestens 99 Prozent der Bevölkerung und aller wichtigen Verkehrswege mit LTE bis 2021 sowie mit 5G bis 2025 erreichen. Rund 98 Prozent der Gesamtfläche der Bundesrepublik könnten versorgt werden. Ein öffentlich-rechtlicher Vertrag könnte eine entsprechende Vereinbarung besiegeln.
  • Als weiteren Punkt führt Telefónica Deutschland erweiterte kommerzielle Kooperationsmöglichkeiten an. Diese seien entscheidend für den Netzausbau in der Fläche. Gedacht sei hierbei an die gemeinsame Nutzung passiver Infrastruktur wie Mobilfunkmasten, der technische Betrieb solcher Anlagen und die Anbindung der Standorte mit Glasfaserleitungen. Allerdings sollte es als rechtlichen Rahmen keine angeordneten Pflichten, sondern marktwirtschaftliche Vereinbarungen geben.
  • Mit einem dritten Vorschlag zielt Telefónica Deutschland auf den letzten Lückenschluss in der Haushalts- und Flächenversorgung. Dazu sei ein staatliches Mobilfunkausbau-Förderprogramm erforderlich. Es müssten entsprechende Standorte in Bundes- oder Landeshand kostengünstig bereitgestellt werden. Als Finanzierungsbasis könnten sowohl die Erlöse der beendeten 5G-Auktion als auch nicht abgerufene Mittel aus bestehenden Infrastrukturprogrammen dienen.

"Jetzt müssen alle Beteiligten zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes die Chance nutzen, umgehend die Grundlagen für einen effizienten und schnellen Netzausbau in Deutschland zu schaffen. Dies kann nicht gegen, sondern nur im Schulterschluss mit den bundesweit investierenden Netzbetreibern erfolgen, die die kommerzielle Last des Ausbaus tragen werden", so Telefónica Deutschland-Chef Haas.

Günstige Handytarife finden

Jörg Schamberg

Lesen Sie alles Wichtige von onlinekosten.de - auf Wunsch per WhatsApp direkt auf dem Handy. Whatsapp-Newsletter Wöchentlichen Newsletter
Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang
NewsletterPopup