Mehr LTE

Telefónica Deutschland: 3G-Abschaltung im O2-Netz startet am 1. Juli

Das Ende der 3G-Technologie im Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland rückt näher. Die ersten 3G-Standorte sollen Anfang Juli umgewidmet und künftig für LTE genutzt werden. Der Anbieter wird die Abschaltung von 3G schrittweise bis Ende 2021 durchführen.

Jörg Schamberg, 07.06.2021, 10:07 Uhr
Mobilfunkmast© Kara / Fotolia.com

Der Startschuss für die Abschaltung des 3G-Netzes erfolgt beim Mobilfunknetzbetreiber am 1. Juli 2021. Wie der Münchener Anbieter am Montag mitteilte, sollen zu diesem Zeitpunkt die ersten 500 3G-Standorte umgewidmet werden. Zwei Wochen später sollen weitere 1.000 Standorte folgen. Die 3G-Frequenzen auf 2.100 MHz der derzeit rund 16.000 3G-Sender machen nach Unternehmensangaben bis zum Jahresende Platz für das LTE-Netz.

Vorteile für Kunden durch höhere LTE-Verfügbarkeit

Kunden soll durch diesen Schritt von zusätzlichen Netzkapazitäten, höheren Surfgeschwindigkeiten und kürzeren Reaktionszeiten bei der mobilen Datennutzung profitieren. Wer noch ein Endgerät nutzt, das noch kein LTE unterstützt, soll von O2 (Handytarife von O2) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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Wechselangebote erhalten. Die Zukunft gehöre 4G und vor allem 5G. "Diese Mobilfunkstandards sind deutlich leistungsstärker, nachhaltiger und ermöglichen neue digitale Anwendungsfelder", so Telefónica Deutschland-Chef Markus Haas.

In diesen Regionen beginnt Telefónica Deutschland mit der 3G-Abschaltung

Die 3G-Abschaltung und die damit verbundene Verbesserung des 4G-Netzes werde zuerst in den Regionen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erfolgen. Der Netzbetreiber nennt unter anderem Städte wie Potsdam, Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter und Hildesheim sowie Landkreise wie Ludwigslust-Parchim, Altmarkkreis Salzwedel, Ostprignitz-Ruppin, Gifhorn, Celle und die Grafschaft Bad Bentheim.

Weitere rund 9.500 3G-Standorte sollen bis Ende September 2021 umgewidmet werden. Netzarbeiten sollen bis zu diesem Zeitpunkt in Großstädten wie München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Essen und Düsseldorf erfolgen aber auch in großen Teilen von Bayern, Schleswig-Holstein, Sachsen, Thüringen und dem Saarland. Bis zum Spätsommer soll an zwei Dritteln aller derzeitigen 3G-Standorte bereits 4G funken.

In einer letzten Runde sollen bis Anfang Dezember die verbleibenden rund 4.500 3G-Standorte folgen. Damit verabschiedet sich der Mobilfunknetzbetreiber dann endgültig von seinem 3G-Netz.

Bandbreite für 3G schon auf 5 GHz reduziert

Die Bandbreite der 3G-Frequenzen im O2-Netz hat Telefónica Deutschland bereits zu Gunsten von LTE reduziert. Schrittweise sei die Bandbreite von 20 MHz auf den Frequenzen bei 2.100 MHz beim Großteil der O2-Mobilfunkstandorte auf nur noch 5 MHz für 3G reduziert worden. In der letzten Phase ab Anfang Juli werden auch die noch verbliebenen 5 MHz 3G-Bandbreite für LTE bereitgestellt. In der funke 4G an den Standorten aber auch bereits über zusätzliche Frequenzbänder wie 800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz).

Kostenloser Tausch einer 3G-SIM-Karte

Bereits rund 97 Prozent aller Daten würden bereits über das LTE-Netz laufen. Künftig soll sich die Nutzung auf das 4G- und 5G-Netz aufteilen. Der Großteil der O2-Kunden und der Partnermarken surfe schon seit Jahren im LTE-Netz. Aber auch für Kunden der eigenen Marke O2 mit Altverträgen, die auf das 3G-Netz beschränkt waren, sei das LTE-Netz bereits geöffnet worden. Kunden, die noch eine 3G-SIM-Karte nutzen, werde ein kostenloser SIM-Tausch angeboten. Das LTE-Netz von O2 komme inzwischen auf eine Abdeckung von 99 Prozent der Bevölkerung.

5G-Ausbau kommt voran

Aber auch der 5G-Ausbau schreite voran: Bis Ende 2021 will Telefónica Deutschland über 30 Prozent der Bevölkerung mit dem neuen, schnellen Mobilfunkstandard versorgen. Bis 2025 soll 5G dann bundesweit im O2-Netz verfügbar sein. Aktuell funken über 1.300 5G-Antennen auf der Frequenz 3,6 GHz. Bis zum Jahresende soll die Zahl der 5G-Antennen auf über 6.000 steigen. In diesem Jahr werde 5G zudem über zusätzliche Antennen auch auf den Frequenzen 700 MHz und 1800 MHz realisiert. Damit werden besonders ländliche Gebiete abgedeckt.

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