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Tele2: Gericht verbietet Flatrate-Vertragsklauseln

Tele2 muss kundenfreundlicher werden: Das Landgericht Düsseldorf erklärte zwei Vertragsklauseln aus den AGB der Telefon-Flatrate für rechtswidrig. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband.

16.04.2007, 15:07 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Der Telekommunikationsanbieter Tele2 hat vor dem Landgericht Düsseldorf am 28. März einen Dämpfer kassiert. Wie am heutigen Montag bekannt wurde, erklärte das Landgericht auf eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzvb) hin zwei nicht kundenfreundliche Vertragsklauseln aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Unternehmens für rechtswidrig.
Transparenzgebot missachtet
Der Grund für die Klage sind die AGB des schriftlich abgemahnt und die Auslands-Telefonflatrate gekündigt hatte. Die Eschborner hatten sich dementsprechend in ihren Geschäftsbedingungen abgesichert. Auch 1&1 geriet in der Vergangenheit bereits in die Schlagzeilen, als das Unternehmen Dauertelefonierern die Telefon-Flatrate kündigte.

(Denise Bergfeld)

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