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Tecra W50: Die erste Workstation von Toshiba

Toshibas erste Workstation Tecra W50-A-104 soll Stürze aus bis zu 76 Zentimetern Höhe überstehen. Ausgestattet ist das Gerät mit einem entspiegelten Full-HD-Display, Core i7 und einer Nvidia Quadro-Grafik. Ebenfalls neu: Zwei weitere Tecra A50-Laptops.

10.11.2013, 13:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Toshiba bietet jetzt auch eine Workstation an: Das erste entsprechende Modell hat der japanische Konzern passenderweise der Tecra-Familie zugeordnet, die ohnehin für den Business-Bereich steht. Das Tecra W50-A-104 Notebook ist mit besonders leistungsstarken Komponenten bestückt, hat aber auch seinen Preis. Zeitgleich hat Toshiba zwei Tecra A50-Laptops herausgebracht.

Stabile Workstation mit 32 GB RAM

Bei der Workstation, die bei einer Größe von rund 381 x 254 x 35 Millimetern etwa 2,7 Kilogramm auf die Waage bringt, greift Toshiba zu einem 15,6-Zoll-Display. Dieses ist nicht nur entspiegeltet, sondern liefert auch eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Der Hersteller betont die robuste Verarbeitung: Stürze soll das Gerät aus bis zu 76 Zentimetern Höhe überstehen.

Angetrieben wird das Modell Tecra W50-A-104 von einem Intel Core i7-4800MQ Quad-Core-Prozessor der vPro-Reihe mit 2,7 Gigahertz (GHz) Standardtakt und bis zu 3,7 GHz per TurboBoost. An das mögliche Aufrüsten von Arbeitsspeicher müssen Käufer keinen Gedanken verschwenden, denn der Laptop bietet bereits 32 Gigabyte (GB) RAM - gleichzeitig das Maximum. Als Massenspeicher dient eine 1-Terabyte-Festplatte mit 8 GB großem Flashspeicher, der Windows und häufig genutzten Programmen zu einem schnelleren Start verhilft. Für die Grafikleistung ist währenddessen eine Nvidia Quadro K2100M-Grafikkarte mit 2 GB GDDR5-Speicher verantwortlich, die je nach Anwendung aber auch automatisch gegen die CPU-interne Intel HD 4600 getauscht wird, um beispielsweise Energie zu sparen. Bis zu 4,5 Stunden soll die Tecra-Maschine durchhalten.

Docking-Station verfügbar

Neben einem DVD-Laufwerk hat der Rechner außerdem ein TPM, einen ExpressCard-Steckplatz, einen Multi-Kartenleser sowie eine 2-Megapixel-Webcam für Videokonferenzen zu bieten. Anschlüsse sind zahlreich vorhanden: 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, eSATA/USB 2.0, D-Sub (VGA), ein DisplayPort und eine Schnittstelle für Toshibas Docking-Station Hi-Speed Port Replicator III. Gigabit LAN, ein WLAN-Modul sowie Bluetooth 4.0 stehen ebenfalls bereit. Zum bequemen Arbeiten hat Toshiba der Workstation eine beleuchtete Tastatur samt Nummernblock und einen AccuPoint-Mausersatz spendiert. Das Notebook ist ab sofort für 2.899 Euro inklusive Windows 7 Professional 64-bit und Windows 8 Pro auf DVD zu haben. Garantie gewährt Toshiba für ein Jahr, im Rahmen der "Doppelgarantie" gäbe es aber den vollen Kaufpreis erstattet, falls das Notebook im ersten Jahr nach dem Kauf ein Fall für den Service werden sollte.

Zwei neue Tecra A50-Modell mit Core i5

Auch die zwei neuen Tecra A50-Konfigurationen kommen im 15,6-Zoll-Format mit entspiegeltem Full-HD-Bildschirm daher. Sowohl das Tecra A50-A-13C als auch das A50-A-12Z werden mit einem Intel Core i5-4300M vPro-Chip mit GHz und integrierter Intel HD 4600 Grafik sowie einer 500-GB-Festplatte ausgeliefert. Ersteres für 1.149 Euro bietet 4 GB RAM, die 1.599 Euro teure Modellvariante hingegen 8 GB. Darüber hinaus können Käufer dieses Exemplars zusätzlich eine Nvidia GeForce GT 730M nutzen. Beide Notebooks gibt es ab sofort, wie bei der Workstation ist Windows 7 vorinstalliert und das neue Windows 8 liegt in der Pro-Edition bei.

(Saskia Brintrup)

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