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Tausende Kinderporno-Angebote im Netz gelöscht

Tausende Kinderporno-Angebote aus dem In- und Ausland sind aufgrund von Hinweisen des Bundeskriminalamts (BKA) gelöscht worden. Das geht aus einem Bericht von Innenministerium und Justizministerium hervor, der den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstag) vorliegt.

24.02.2014, 16:22 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Tausende Kinderporno-Angebote aus dem In- und Ausland sind aufgrund von Hinweisen des Bundeskriminalamts (BKA) gelöscht worden. Das geht aus einem Bericht von Innenministerium und Justizministerium hervor, der den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstag) vorliegt. Am Mittwoch soll der Bericht vom Bundeskabinett beraten werden. Demnach hat das BKA im Jahr 2012 fast 5.500 Hinweise auf kinderpornografische Seiten an die jeweiligen Internet-Provider weitergeleitet, um eine Löschung zu bewirken.

Löschung statt Sperrung

Drei Viertel der Hinweise hätten sich auf ausländische und der Rest auf inländische Inhalte bezogen. "Von den inländischen Inhalten waren 89 Prozent spätestens zwei Tage nach Eingang des Hinweises beim BKA gelöscht", heißt es in der Kabinettsvorlage. Nach spätestens zwei Wochen seien die Angebote zu 100 Prozent entfernt gewesen. Bei ausländischen Angeboten lag die Löschquote binnen einer Woche bei 73 Prozent, nach vier Wochen bei 97 Prozent. Damit habe sich nach Ansicht der Bundesregierung das Konzept "Löschen statt Sperren" als wirkungsvoll erwiesen.

(Hayo Lücke)

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