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Tauschbörse Bearshare am Ende

Bearshare-Entwickler zahlen 30 Millionen US-Dollar an die Musikindustrie, um Urheberrechtsklagen zu vermeiden.

05.05.2006, 17:35 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Die Tauschbörse Bearshare ist am Ende. 30 Millionen US-Dollar müssen die Entwickler der Firma Free Peers nun an die Musikindustrie zahlen, um Urheberrechtsklagen zu entgehen.
Bearshare geht an iMesh
Die Software-Entwickler von Bearshare einigten sich in einem Vergleich mit vier klagenden Musik-Labels. Free Peers verspricht dabei unter anderem, künftig keine urheberrechtlich geschützten Dateien mehr illegal zu vertreiben und kommt somit einer Forderung der Recording Industry Association of America (RIAA) nach, das berichtet das Wall Street Journal.
Kostenpflichtiges P2P
Free Peers muss nun außerdem die Bearshare-Technologie an den P2P-Gegner iMesh abtreten, auch dies ist Teil der Übereinkunft. Über das Netz von iMesh wurden in der Vergangenheit geschützte Dateien zum illegalen Download angeboten. Als Folge einer Einigung mit der RIAA im Juli 2004 mussten die Betreiber von iMesh 4,1 Millionen US-Dollar zahlen. Nachdem das Netzwerk über ein Jahr offline war, tauchte es im Oktober 2005 überraschend mit dem Segen der Musikindustrie wieder auf und bietet nun per Digital-Rights-Management geschützte Dateien über sein P2P-Netz zum kostenpflichtigen Download an.

(Denise Bergfeld)

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