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Talkline schafft die Grundgebühr ab

Zum 1. April hat Talkline sein Privatkunden-Angebot runderneuert. Zwölf neue Tarife mit monatlichen Inklusivminuten beziehungsweise Mindestumsatz stehen zur Verfügung.

03.04.2006, 10:32 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Der Mobilfunk-Service-Provider Talkline stellt sich im Privatkundengeschäft komplett neu auf. Wie das Unternehmen aus Elmshorn heute bekannt gab, stehen seit dem 1. April insgesamt zwölf neue Tarifmodelle zur Auswahl, die die bisherigen Privatkunden-Tarife ablösen. Künftig wird bei keinem Talkline-Tarif mehr eine Grundgebühr erhoben und bei sechs Angeboten steht dem Kunden zusätzlich das attraktive Feature einer Festnetznummer zur Verfügung, über die er auf dem Handy zum Beispiel in der eigenen Wohnung oder im Büro günstig zu erreichen ist. Bei elf der neuen Tarife gibt es bei Vertragsabschluss zudem ein subventioniertes Handy dazu.
Jetzt drei 9,9 Cent-Tarife
Statt bisher einen gibt es bei Talkline künftig gleich drei so genannte 9,9 Cent-Tarife. Neben einem Angebot mit monatlich 200 Inklusivminuten gibt es künftig auch eines mit 400 beziehungsweise 600 Gratis-Minuten im Monat. Die Pakete kosten 19,80 Euro (Paket S mit 200 Minuten), 39,60 Euro (Paket M mit 400 Minuten) und 59,40 Euro (Paket XL mit 600 Minuten). Nachteil: wie beim alten Angebot gelten die Inklusivminuten nur für Gespräche zur Mailbox, für netzinterne Telefonate sowie für Anrufe in das deutsche Festnetz. Zudem hat sich der Abrechnungstakt von bisher 60/1 auf einen 60/10-Takt verschlechtern.
Für Gespräche in Fremdnetze gilt rund um die Uhr ein Minutenpreis in Höhe von teuren 49 Cent, der gleiche Minutenpreis fällt für Gespräche an, wenn die monatlichen Inklusivminuten verbraucht sind. Eine SMS kostet 19 Cent, der einmalige Anschlusspreis liegt bei 25,99 Euro und auf Wunsch gibt es ein subventioniertes Handy ab 0 Euro dazu. Wer sich für einen T-Mobile oder Vodafone-Vertrag entscheidet, kann zudem sechs Monate kostenlos die @home- beziehungsweise Zuhause-Option nutzen. Neue Free-Tarife
Außerdem neu im Angebot bei Talkline sind drei neue Free-Tarife, bei denen ein monatlicher Mindestumsatz erwartet wird. Im Paket S beträgt dieser 19,80 Euro, im Paket M 39,60 Euro und im Paket XL 59,40 Euro. Weiter erhältlich ist der Free-Tarif XS, wo ein Mindestumsatz von 9,90 Euro fällig wird. Entscheidet der Kunde sich für einen Vodafone- oder T-Mobile-Vertrag kosten Gespräche ins Festnetz je nach gewähltem Paket zwischen 15 und 49 Cent. E-Plus-Kunden sind da besser dran: sie zahlen für Festnetztelefonate nur 3 Cent pro Minute. Netzintern werden pro Minute je nach Paket zwischen 15 und 39 Cent fällig. Teuer wird es bei netzübergreifenden Gesprächen. Hier wird das Konto mit mindestens 39 Cent pro Minute im Tarif Free XL belastet. Im Tarif Free XS sind es sogar 69 Cent pro Minute.
Die Abrechnung aller Gespräche erfolgt im 60/10-Takt. Wer eine 10-Sekunden-Taktung ab der 1. Minute wünscht, muss 3 Euro extra monatlich zahlen, eine Sekundentaktung kostet 5 Euro extra monatlich. Die Einrichtungsgebühr beträgt einmalig 25,99 Euro und auch hier können T-Mobile oder Vodafone-Kunden sechs Monate kostenlos eine Festnetznummer kostenlos nutzen. Ein subventioniertes Handy gibt es auf Wunsch auch für E-Plus-Kunden ab 0 Euro.
Mit seinen SMS-Tarifen zielt Talkline vor allem auf Kunden, die gerne und viele SMS schreiben und Wert auf ein Mobiltelefon für null Euro legen. Der Kunde hat hier die Wahl zwischen vier verschiedenen Tariftypen mit SMS-Paketen von 50, 100, 200 und 500 Frei-SMS. Monatlich werden 9,95 Euro bis 49,95 Euro fällig. Jede über das Inklusivvolumen hinausgehende SMS kostet 14 Cent. Telefonate sind ab 9 Cent pro Minute möglich.
Tarif ohne Handy
Wer schon über ein Mobiltelefon verfügt, für den ist der Talkline Pure XS gedacht. Bei diesem Tarif erhält der Kunde für einen Paketpreis von 13 Euro pro Monat 100 Freiminuten für netzinterne Telefonate und Anrufe in das deutsche Festnetz. Bei optimaler Ausnutzung kann also für 13 Cent pro Minute mobil telefoniert werden. Netzexterne Gespräche und Telefonate die über das monatliche Inklusivvolumen hinausgehen sind dafür mit 49 Cent pro Minute vergleichsweise teuer. Alle Gespräche werden im kundenunfreundlichen 60/60-Takt abgerechnet, die Einrichtung kostet auch hier 25,99 Euro. SMS können für 19 Cent das Stück verschickt werden.

(Hayo Lücke)

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